/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Jubel und Freude statt Trauer und Seufzen
Annegret Schneider über Jesaja 51,11.
So werden die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
Trauer, Schmerz und Wehklagen – das ist etwas, was niemand sich wünscht. Aber für viele Menschen ist das Alltag, und das war es im Lauf der Geschichte oft genug.
Wenn man das Buch Jesaja im Alten Testament liest, kann man eine Ahnung davon bekommen, welche Turbulenzen es in der Geschichte des Volkes Israel von jeher gegeben hat – um es einmal ganz vorsichtig auszudrücken. Immer wieder wurden sie von außen angefeindet. Zu manchen Zeiten entfernten sie sich durch eigenen Ungehorsam von ihrem Gott und dann gab es auch wieder Zeiten, in denen das Volk und sein Herr, der lebendige Gott, in Übereinstimmung waren.
Im Alten Testament ist die Geschichte des Volkes Israel nachzulesen. In seiner langen Geschichte gab es schier unerträgliche Zeiten. Da half manchmal nur noch die Besinnung auf die großen Taten Gottes an seinem Volk in der Vergangenheit und die Zusagen für künftige Zeiten, die es auch immer wieder gab.
Eine davon steht im Buch Jesaja, im Kapitel 51. Dort heißt es: „So kehren die Befreiten des Herrn auch jetzt zurück, jubelnd kehren sie heim zum Berg Zion. Grenzenlose Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Jubel und Freude stellen sich ein, Sorgen und Seufzen sind für immer verschwunden.“ (BB)
Der Prophet Jesaja hat rund 700 Jahre vor Christus gelebt – und doch hat Gott ihm einen Blick weit in die Zukunft hinein geschenkt – in eine Zukunft, auf die Gottes Volk und alle, die Jesus Christus nachfolgen, noch warten – auf ihre Heimkehr in Gottes Herrlichkeit, in der es kein Leid und keinen Schmerz mehr geben wird.
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