Navigation überspringen

/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jubel mitten im Leid

Gedanken von Elke Drossmann zur Bibelstelle Habakuk 3,18

Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.

Habakuk 3,18

Von Gott erschreckt und dennoch gelassen sein durch diesen Gott – diesen Widerspruch besingt ein etwa 2600 Jahre altes Lied. Ein Lied, dessen Text der Prophet Habakuk im dritten Kapitel seines gleichnamigen Buches in der Bibel festgehalten hat. Habakuk erwartet, dass die weltgeschichtliche Katastrophe seiner Zeit mit Gottes Gericht zum Stillstand kommt. Gott wird mit einer Art reinigendem Gewitter seinem Volk Israel helfen und seinen Gegnern Einhalt gebieten.

Es ist erschreckend, wozu Gott fähig ist, ohne maßlos zu werden. Es macht aber auch gelassen, denn nach dem schweren Gewitter scheint wieder die Sonne. Beides spiegelt sich im Schlussakkord des Liedes wider: (Habakuk 3, 18) „Über den Herrn will ich jubeln und fröhlich sein über den Gott meiner Rettung.“

Habakuk erkennt in dem ganzen Szenario: Gott, sein Herr handelt. Der Prophet hat von klein auf gehört: Gott hat seine Ahnen aus der Sklaverei in Ägypten gerettet. Das wird auch jetzt wieder aktuell. Selbst die Nachbarvölker werden erkennen: Israel hat einen Gott, der sein Volk rettet.

Mitten im Elend erklingt das Lob Gottes. Rettung kann in jeder Katastrophe aufkeimen. Dafür bürgt Gott mit seinem Namen. So habe auch ich Gott kennengelernt. Um nicht im Leid zu ertrinken, hat Gott mir mit seinem Sohn Jesus Christus seinen Rettungsring zugeworfen.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bitte beachten Sie beim Schreiben Ihres Kommentars unsere Netiquette.

Kommentare (2)

Die in den Kommentaren geäußerten Inhalte und Meinungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der jeweiligen Verfasser wieder. Der ERF übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Rechtmäßigkeit der von Nutzern veröffentlichten Kommentare.
Monika S. /

DANKE, für diese Erklärung und Auslegung.

Sigrid K. /

Danke, für diese Auslegung. Es spricht in unsere aktuelle Situation. Dennoch haben wir Hoffnung. Welch eine Gnade!
Liebe Grüße Sigrid