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Iran: „Ich bete um Freiheit für mein Land“

Zwischen Sorge, Protest und Hoffnung.

„Seit fünf Tagen habe ich nichts mehr von meinem Bruder gehört", sagt Massumeh Banbertina. Wie viele Exil-Iraner bangt sie um ihre Angehörigen im Iran. Die Protestwelle gegen das Mullah-Regime wurde im Januar 2026 brutal niedergeschlagen. Ein iranischer Regierungssprecher sprach von 5.000 Toten, die britische Zeitung „The Sunday Times“ geht von bis zu 18.000 Getöteten aus.

Doch Massumeh vergräbt sich nicht in ihrer Sorge: Gemeinsam mit dem Verein „Iranian Home“ in Chemnitz hat sie u.a. Kundgebungen organisiert, auch vor dem amerikanischen Generalkonsulat in Leipzig. Denn wie viele andere Exil-Iraner hofft Massumeh schweren Herzens auf ein militärisches Eingreifen der USA. „Doch zuallererst will ich meine Hoffnung auf Gott setzen“, so die zweifache Mutter. Regina König hat mit Massumeh Banbertina über ihre Sorgen und Hoffnungen gesprochen.  

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