/ Lied der Woche
Ich geh mit dir (5/7)
Vom Suchen und Finden
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„Ich geh mit dir“ – Jan Primke singt uns ein Lied von Timo Böcking zu, unterstützt durch einen Gospelchor aus dem direkten Freundeskreis des Pianisten, Liedermachers, Chorleiters, Künstlers.
Wer spricht da? Wer behauptet das so vollmundig von sich: „Ich bin, was du suchst und noch nicht findest, weil du noch nicht sehen kannst“ - ? Es ist Gott. Der Gott, der uns Menschen in Gestalt des Zimmermanns aus Nazareth, des Sohnes der Maria, nahegekommen ist.
Die Gedanken, die Timo Böcking da in Form gebracht hat, erinnern mich an Augustinus von Hippo, den großen Kirchenlehrer aus Nordafrika, und an seine Autobiografie. Über seine Suche nach Gott hat er dort geschrieben: „Du warst drinnen, und ich war draußen, und dort draußen suchte ich dich. Du warst in mir, und ich war nicht bei dir.“
Das ist der natürliche Zustand des Menschen ohne Gott: Die Sehnsucht ist schon da, die Ahnung, dass da etwas ganz Großes jenseits von einem oder einer ist. Aber ohne wirkliche Idee, wo dieses ganz Große – oder dieser ganz Große zu finden ist. Warum nicht? „Weil du noch nicht sehn kannst.“ Noch nicht. Erst, wenn Gott die Augen des Herzens für seine Wirklichkeit öffnet. Genau das können Sie und ich von Gott erwarten: dass er genau das tut.
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