/ Bibel heute
Hebr. 10,26-31
Eine Auslegung zum Text der fortlaufenden Bibellese
Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht? Denn wir kennen den, der gesagt hat (5.Mose 32,35-36): »Die Rache ist mein, ich will vergelten«, und wiederum: »Der Herr wird sein Volk richten.« Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
© Ruth Schneider / ERF
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Kommentare (1)
Herzlichen Dank an Gretel Masuch für diesen Beitrag im ERF "Bibel heute". Die gleichzeitige Ermutigung und Warnung aus dem heutigen Hebräertext brauchen Christen jeden Tag neu. Gott will unseren … mehrGehorsam und das wir seinen Willen für unser Leben unbedingt akzeptieren. Denn wir haben seine Zusage, dass er in allem, was uns begegnet, bei uns ist und wir uns auf seine Kraft verlassen dürfen.
Das genannte Beispiel von "Rebellion einer Tochter" ist in unserer individulalisierten Gesellschaft an der Tagesordnung. Daher brauchen gerade diese Söhne und Töchter unser anhaltendes Gebet. Damit sie ihren Eltern nicht nur den Mangel vorwerfen, sondern einen dankbaren Blick für das bekommen, was ihnen die Eltern ermöglicht haben. Dass sie die Vergebung Jesu annehmen können, um Versöhnung zu erfahren.