/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Gestatten: „Ich werde sein, der ich sein werde“
Bibelauslegung von Claudia Mertens über 2. Mose 3,13-14
Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.
Gott hat schon immer einen Blick für den Einzelnen, und er behandelt auch jeden Menschen individuell.
So ist zum Beispiel die Geschichte einzigartig wie Gott vor etwa 3.500 Jahren Mose in seinen Dienst genommen hat: Ein brennender Busch, und Gott gibt Mose den Auftrag, der zu seiner Lebensaufgabe wird: er soll das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten in das verheißene Land führen.
Mose bringt viele Einwände vor und hat natürlich Fragen, zum Beispiel diese hier: „Wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen?” Und wie lautet Gottes Antwort? “Er sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. [...] So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.”
Diese Antwort ist einzigartig in der Bibel. Und ob das Mose in dem Moment beruhigt hat, ob er die Antwort überhaupt verstanden hat, weiß ich nicht. Aber rückblickend hat sich für ihn gezeigt: Gott ist absolut zuverlässig. Was er sagt, tut er. Was er will, geschieht.
Und da Gott sein wird, der er sein wird, gilt seine Zuverlässigkeit auch für mich und für Sie.
Ihr Kommentar