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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Eine Begegnung mit Gott – im Knast

Wolf-Dieter Kretschmer über Jeremia 33,26

so wollte ich auch verwerfen die Nachkommen Jakobs und Davids, meines Knechts, dass ich nicht mehr aus seinem Geschlecht Herrscher nähme über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich will ihr Geschick wenden und mich über sie erbarmen.

Jeremia 33,26

Man hat ihn eingesperrt, weil er die Wahrheit gesagt hat. Seine Botschaft ist den Herrschenden damals vor 2.600 Jahren unangenehm gewesen.  

Jetzt befindet sich Jeremia im Knast. Festgesetzt. Das ist schlimm für den Propheten, denn seine Berufung ist es, den Bürgern von Jerusalem Gottes Botschaft zu verkündigen. Aber wie soll er das anstellen, jetzt, nachdem man ihn ins Gefängnis befördert hat?  

Im Kapitel 33 spricht Gott Jeremia in dessen misslicher Situation direkt an. Er fordert ihn auf:  

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jeremia 33, Vers 3 

Und dann lässt er Jeremia etwas wissen, was angesichts der trostlosen Situation, in der sich die belagerte Stadt Jerusalem befindet, schier unglaublich klingt. In Vers 6 verspricht Gott den Menschen:  

Siehe, ich will sie heilen und gesund machen und will ihnen dauernden Frieden gewähren. Jeremia 33, Vers 6 

Mir sind drei Gedanken wichtig geworden:  

Erstens. Auch wenn sich die Umstände gegen mich wenden, mit Gott an der Seite muss ich nicht verzagen. Wenn ich am Ende bin, beginnen Gottes Möglichkeiten.  

Zweitens. Wie Jeremia kann auch ich mich direkt an Gott wenden. Jesus Christus hat das ermöglicht.  

Drittens. Wie damals, so will Gott auch heute das Leben der Menschen zum Guten wenden. Daraus ergibt sich die Frage an mich: Bin ich bereit, diese wichtige Botschaft weiterzugeben?  

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