/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Ein Wissenschaftler staunt
Sonja Kilian über Psalm 111,2
Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran.
Ein Wissenschaftler staunt
Er beginnt mehr oder weniger zufällig ein Studium an der Technischen Universität in Helsinki in Finnland. Jahre später wird aus dem jungen Finnen ein erfolgreicher Wissenschaftler. Sein Name ist Matti Leisola. Er hat sich in die Biochemie und Biotechnik vertieft und entdeckt,wie kompliziert und gleichzeitig genial die Welt in ihren kleinsten Zellen aufgebaut ist.
Matti Leisola staunt über die Zusammenhänge, aber auch über die ungelösten Rätsel des Lebens auf dieser Erde. Das bringt ihn dazu, über einen Schöpfergott nachzudenken. Er kommt zu dem Ergebnis: „Ohne einen Gott kann ich mir die Entstehung der Welt nicht vorstellen.“ Diese Erkenntnis wird für den engagierten Wissenschaftler der Start in eine persönliche Beziehung zu Gott, der die Menschen ins Leben gerufen hat und liebt. Sein neues Wissen treibt ihn zu verschiedenen Forschungen an, für die er Preise und international Anerkennung erhält. Auch über seine Pensionierung hinaus schreibt er und übersetzt wissenschaftliche Texte.
An diesen inspirierenden finnischen Forscher muss ich denken, wenn ich im Psalm 111 lese: „Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran.“ Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin, aber ich entdecke tatsächlich immer wieder neue Dinge in der Natur. Gerade im Frühjahr, wenn plötzlich aus dürren Ästen Knospen sprießen und scheinbar aus dem Nichts bunte Blüten erscheinen. Diesen Frühling will ich ganz bewusst genießen und hinter den Wundern der Natur Gott erkennen!
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
Wie schön, einen vor vielen Jahren vertrauten Namen zu hören und sich dadurch an interessante Gespräche mit Matti zu erinnern. Sie haben in unserem Leben nachhaltige Spuren hinterlassen. Herzlichen Dank wurde ich durch die Andacht daran erinnert, und habe einen Grund mehr heute danke zu sagen!
Hat er, Matti Leisola, dann den Gott Israels, den Vater Jesu, gefunden, der ja der Schöpfergott ist?
Weiß man das?
Es wäre ihm zu wünschen.