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/ Das Gespräch

Die BRD – nur eine Firma?

Von Reichsbürgern und ihren Verschwörungsmythen.

Sophie Pojar
© Sophie Pojar

Sie erkennen die Bundesrepublik Deutschland als souveränen Staat nicht an: Reichsbürger oder sogenannte „Selbstverwalter“. Manche errichten innerhalb ihres Gartenzaus ein eigenes Hoheitsgebiet.

Der Bundesverfassungsschutz zählt in seinem Bericht von 2024 bundesweit etwa 26 000 Reichsbürger. Viele von ihnen sind „waffenaffin“, etwa ein Zehntel gilt als „gewaltorientiert“. Einer der bekanntesten Reichsbürger: Heinrich XIII. Prinz Reuß, seit 2022 inhaftiert.   

Auffällig für die Extremismus-Szene: überdurchschnittlich viele Frauen docken an bei der Reichsbürger-Ideologie. Verschwörungsmythen vermengen sich dabei mit nationalistischen, antisemitischen oder revisionistischen Erzählungen. Ein Hotspot der Szene ist der Freistaat Sachsen.

Wie kommt es zu einer Radikalisierung von ehemals unauffälligen Bürgerinnen und Bürgern? Wie gefährlich sind Reichsbürger für unser Land und warum weisen nicht wenige ihrer Biografien Berührungspunkte mit Kirche und Glauben auf? Darüber spricht Regina König mit Sophie Pojar. Sophie Pojar ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Landeskriminalamt Sachsen in der Abteilung „Staatschutz“

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