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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Das habe ich mir verdient

Annegret Schneider über Römer 6,23.

Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Römer 6,23

Wer hat nicht schon einmal nach einem erfolgreichen Abschluss einer Prüfung, einer erledigten Pflicht im Haushalt oder im Betrieb gedacht: Jetzt habe ich mir aber echt mal was Gutes verdient. Man soll ja bekanntlich Erfolge feiern, das soll die Selbstmotivation stärken. Tut es auch. Das Genießen einer leckeren Tasse Kaffee nach dem Putzen, eines Eisbechers nach einem anstrengenden Arbeitstag, an dem man ein Projekt gut abgeschlossen hat – das sind Belohnungen, die man sich gerne und guten Gewissens gönnt. Denn man denkt sich: Diese Belohnung habe ich mir verdient. Schließlich habe ich etwas Gutes geleistet.

Die Bibel kennt aber auch noch eine andere Art von Lohn, den Menschen sich echt verdient haben. Und dieser Lohn ist bitter. Es heißt im Römerbrief, Kapitel 6, Vers 23a: „Der Lohn der Sünde ist der Tod“. So einfach ist das. Gott kann Sünde nicht schlichtweg übersehen oder mal eben „fünfe gerade sein“ lassen. Und da sich kein Mensch von Sünde freisprechen kann, auch wenn er noch so gut daherkommt, wären wir alle hoffnungslos verloren.

Zu unserem Glück hat Gott sich einen Weg ausgedacht, uns Menschen trotzdem eine Chance zu geben. Der Satz aus Römer 6 geht nämlich noch weiter. Insgesamt heißt er: „Der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. (NLB)

Ein Geschenk ist eine unverdiente Gabe, für die man selbst keine Vorleistung erbracht hat. Gott hat alles für uns Menschen getan, damit wir – befreit von unseren Sünden – zu ihm kommen können. Was für eine mutmachende Zusage. 

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Kommentare (1)

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Susanne Zeiler /

Welch eine befreiende Zusage. Danke Jesus Christus.