/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Blendende Verhältnisse
Gedanken von Hans Wagner zum Bibeltext Psalm 84,12.
Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; / der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
Auf der täglichen Fahrt zum Arbeitsplatz nehme ich sehr deutlich wahr, wie die unterschiedlichen Jahreszeiten immer wieder alles verändern. Das merke ich nicht nur an den herrlichen Wäldern, die ihre Farben wechseln. Auch nicht nur an den Straßenverhältnissen, die manchmal entspannt, manchmal aber auch sehr chaotisch sind.
Mir fällt es besonders am unterschiedlichen Stand der Sonne auf. Wenn sie im Sommer bereits hoch oben am Himmel steht, ist sie im Winter noch gar nicht aufgegangen. Dazwischen gibt es aber eine Zeit, die sehr anstrengend ist. Dann steht die Sonne für mich während der Autofahrt morgens sehr niedrig und scheint mir direkt ins Gesicht. Sind die Straßen auch noch nass und spiegeln zusätzlich, ist das nicht ungefährlich.
Die Sonnenblende in meinemAuto ist sehr klein und dicht vor meinen Augen. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Da fährt man dann mit etwas zugekniffenen Augen, bis man wieder richtig sehen kann.
Mal ist mir die Sonne willkommen, mal suche ich auch Schutz davor. Wie gut, wenn beides aus einer Hand kommt. „Gott der Herr ist Sonne und Schild“. So heißt es im 84. Psalm. Von Gott bekomme ich Licht und Wärme zu rechten Zeit, aber auch Schutz in dem Umfang, wie er gerade nötig ist.
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