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Berufung 3.0 (6/7)
Wird unser Glaube (im Alter) reifer oder fremder?
„Was ist meine Berufung für die dritte Lebensphase?“ – Um diese Frage drehte sich der Gnadauer Kongress „Berufung 3.0“, der vom 8. bis 10. November 2024 in Willingen veranstaltet wurde. Ob Mitte 50 oder Mitte 70, Babyboomer oder Jungseniorin: Menschen dieses Alters brauchen eine Perspektive für die nächste Etappe: Was lassen sie los, was gehen sie neu an? Wie gewinnt der Glaube in dieser Lebensphase neu an Tiefe und das Denken Weite?
Auf diese Fragen hat auch der Journalist, Theologe und Buchautor Andreas Malessa eine Antwort gesucht. Dabei ist er von folgender Beobachtung ausgegangen:
Ihr Glaube, Ihre Christusbeziehung und Ihre Frömmigkeitsrituale werden nicht von irgendwelchen böswilligen Atheisten in Frage gestellt, sondern von Menschen, die Sie sehr, sehr lieben.
Zitatnachweise:
- Die Auslegung von Offenbarung 3,20 durch Papst Franziskus stammt aus seiner Predigt vom 4. Oktober 2023 zur Eröffnung der Weltbischofssynode.
- Der Brief, den Jürgen Werth an den Jünger Thomas geschrieben hat, wurde in seinem Buch Leuchtspuren (Gerth Medien 2024) veröffentlicht.
- Fulbert Steffenskys Beschreibung von Tradition und Gottesdienst als „Rollator“ für einen „hinkenden Glauben“ findet sich in abgewandelter Form in seinem Aufsatz Schwarzbrotspiritualität. Die Signatur einer säkularen Welt.
- Das Gedicht von Manfred Hausmann gibt es u. a. hier.
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