/ Wort zum Tag
Gottes Kind sein – ein Privileg
Die Bibelstelle Johannes 1,12 – ausgelegt von Berit Merkel.
Wie viele ihn aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben.
Jeder von uns hat bestimmt ein kleines Kind in der Familie oder in der Verwandtschaft. Kleine Kinder sind einfach nur süß, finde ich. Ich liebe sie, weil sie so niedlich, so knuffig und goldig sind. Von einem Baby oder einem kleinen Kind erwarte ich nicht, dass es etwas für die Liebe der anderen tut. Das Kind erhält die Liebe der Eltern, der Familie, Verwandten und Freunde einfach so – ganz ohne Leistung. Viele sagen, ein Kind ist ein Geschenk Gottes. Ein Kind vertraut seinen Eltern, einfach so. Niemand hat dem Kind gesagt, wie das genau funktioniert.
Genau so ist es auch mit dem Geschenk, ein Kind Gottes zu werden. Als biologischer Nachkomme oder auch als Adoptivkind kommen dem Kind Rechte zu, die es hat, weil es zu diesen Eltern und zu dieser Familie gehört.
Als Christin oder Christ haben Kinder Gottes Rechte. Kinder Gottes vertrauen Gott. Er ist ihr Vater. Gott hat in Jesus Christus, den er auf die Erde sandte, um für die Schuld der gesamten Menschheit zu sterben, alles für seine Kinder getan. Er hat sich selbst gegeben, um seinen Menschen das ewige Leben zu ermöglichen.
Gute Eltern geben alles für ihre Kinder. Ob Windel wechseln, Brei geben, oder später das Studium in Australien finanzieren oder gar dem erwachsenen Kind ein Auto schenken - gute Eltern bringen große Opfer für ihre Kinder.
Genauso ist Gott auch. Er gibt seinen Sohn Jesus Christus, damit wir als Kinder Gottes ewiges Leben haben können.
Deshalb heißt es in der Bibel im Johannesevangelium, Kapitel 1, Vers 12: „Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“ (Hfa)
Was für ein Privileg!
Wenn ich mir die Welt so anschaue, erkenne ich leider, dass trotz dieses großen Privilegs, ein Kind Gottes werden zu können, viele Menschen keinen Gebrauch davon machen. Im Gegenteil: Sie lehnen Gott und sein Angebot für das ewige Leben durch seinen Sohn Jesus Christus ab.
Warum? Es gibt sicher verschiedene Gründe. Vielleicht ist es Reichtum, der Ehepartner, die Kinder, der Job, das Reisen oder etwas anderes, das scheinbar wichtiger ist als Gott.
Der Mensch stellt sich und sein Leben in den Mittelpunkt. Gott steht am Rand, er wird ausgeschlossen. Der Mensch, der ohne Gott lebt, will selbst entscheiden. Gott hat hier kein Mitspracherecht. Ich fasse es folgendermaßen zusammen: Narzissmus ist „in“, Demut ist „out“.
Doch ist es nicht das Beste, seine Schuld, die jeder Mensch nun einmal hat, und seinen Egoismus bei Jesus loszuwerden? Für mich klingt das nach einem Angebot, das ich nicht ausschlagen kann.
Schließlich hat Gott den Menschen geschaffen und deshalb weiß er auch genau, was der Mensch braucht.
Wenn ich das nächste Mal das kleine süße Kind in unserer Familie sehe, werde ich daran denken, was für ein Geschenk und Privileg Gott mir gegeben hat. Ich darf Jesus kennen, ihn lieben und ihm dienen. Etwas Besseres gibt es für mich nicht, egal was noch kommt!
Jesus ist auferstanden. Wer diese Botschaft annimmt, hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht Gottes.
© Ruth Schneider / ERF
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Kommentare (1)
Vielen Dank für diese klaren Worte, Gott ist unser Vater, das ist das größte Geschenk.