/ Das Gespräch
Vom Schlager zum Lobpreis
Die Schlagersängerin Ana Maria Nickel entdeckt in einer Lebenskrise Gott und Worship.
Ana Maria Nickel ist in Rumänien geboren, der Liebe wegen mit 24 Jahren nach Deutschland gezogen. Sie liebt es zu singen – vor allem Schlager. Lange war sie als Alleinunterhalterin unterwegs und hat für Stimmung gesorgt. In einer Krise hat sie Gott ganz neu entdeckt. Heute singt sie keine oberflächlichen Songtexte mehr. Stattdessen erzählen ihre Lieder von ihrem Glauben und dem, was sie innerlich bewegt. Darüber redet sie in der Sendung Das Gespräch mit Stefan Loß.

Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Ich verstehe nicht so recht, warum das eine das andere ausschließen soll. In Schlagern kann man übers Fremdgehen, verlorene Liebe, Sex und alle möglichen Sünden singen, aber nicht über Gott?
Als … mehrBetreiber eines christlichen Schlager Youtube-Channels kann ich Dank Musik-KI ganz sicher sagen: doch doch, exakt diese Kombination geht definitiv. Lobpreis und Schlager schließt sich keineswegs aus, ganz im Gegenteil. In Psalm 1 heißt es: "Singt dem Herrn ein neues Lied" - eine Genre-Vorgabe hat uns die Schrift hier ganz klar nicht gegeben. Wer sagt denn, dass es immer "Easy Listening", Pop oder Rock sein muss? Wer sagt denn bitte, dass es nicht auch Tango, Country, Disco - oder sogar ausgefallende Genres wie Techno, Trance, Reggae, Doo-Wop oder eben auch moderne Schlager sein dürfen? Das steht da nicht.
Warum ich das schade finde? Nun, jeder von uns ist von Gott ganz individuell geschaffen. Dazu gehört unter anderem auch der Musikgeschmack. Wieso maßen wir uns oftmals an, unseren Mitmenschen einen ganz bestimmten Musikgeschmack aufzunötigen, der ihnen gar nicht entspricht? Oftmals werden bestimmte Stile sogar noch verteufelt und schlecht geredet. Viel mehr noch: mit dieser Vorgehensweise sagen wir Gott ganz unverblümt und unmissverständlich: "Hey Gott, bei diesen Menschen hast du etwas falsch gemacht! Das gehört so nicht!" - Und noch etwas: wir verschenken damit auch Gelegenheiten, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, die uns sonst nicht zuhören würden.