/ Das Gespräch
„…und Friede auf Erden“
Die weihnachtliche Friedensbotschaft – mehr als ein frommer Wunsch?
Die Ukraine geht in den vierten Kriegswinter. Auf dem Tisch liegt ein US-Friedensplan, doch welchen Preis muss die Ukraine zahlen für das Schweigen der Waffen?
In der Weihnachtsgeschichte verkündigen die Engel den Hirten auf dem Felde „Friede auf Erden“ – hat dieses Versprechen heute noch eine Relevanz inmitten von Kriegen und Krisen? Darüber spricht Regina König mit ihren Kollegen Horst Kretschi, ERF-Redaktionskoordinator, und mit Markus Baum, ERF-Programmreferent. In der Diskussion steht dabei auch die neue EKD-Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“.
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
Ich war am 9. Oktober 1989 auf der entscheidenden Montagsdemonstration in Leipzig dabei. Was hatte das SED Regime an Waffen und Personal aufgeboten um eine "Konterrevolution" im Keim zu ersticken. … mehrAber es fiel kein Schuss aus russischen Gewehren, kein russischer Panzer zerstörte die Hoffnungen der Demonstranten. Im Gegenteil! Im Frühjahr 1990 wurden diese Panzer von der russischen Regierung auf Eisenbahnwaggons!! nach Hause geholt. Deutschland durfte wieder EIN Land werden. Was für ein Vertrauen dass Russland dem Land entgegenbrachte welches so unermessliches Leid über dieses Land gebracht hatte. Aber wie wurde dieses Vertrauen "belohnt" Die NATO vergrößerte sich von 12 Staaten 1990 auf 32 Staaten heute. Bis an die Grenzen Russlands. Natürlich kann auf dieser Welt kein wahrer Frieden werden, aber Rußland hat gezeigt wie man Vertrauen aufbauen kann. Diese schier unglaubliche Erfahrung konnten wir "Ossis" 1990 am eigenen Leib erleben. Ich hoffe Regina auch.
Aber alles in allem ein hochinteressantes GESPRÄCH! Danke an Euch alle! Christfried
Um ihren Blickwinkel zu erweitern bzw sich ein umfassenderes Bild über die Hintergründe zum Ukraine-Krieg zu verschaffen, könnte ich den beiden Experten empfehlen, sich mit den Aussagen der … mehrPolitologin und Journalistin Gabriele Schmalz-Jakob zu befassen, eine Kennerin der Ostpolitik und Russlands seit Jahrzehnten.
Mir hat es geholfen, etwas differenzierter an die allgemeine einseitige Berichterstattung heranzugehen.