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/ Das Gespräch

„Ich habe mich geschämt”

Maya über traumatische Kindheitserfahrungen, innere Heilung und ein befreites Leben.

Bereits als Sechsjährige wird die Indonesierin Maya sexuell missbraucht. Weil ihre Eltern bitterarm sind, lebt sie bei Verwandten. Im Haus der Pflegeeltern fühlt sie sich wie im Gefängnis. Nach jahrelangen Übergriffen flieht die Jugendliche zu ihren leiblichen Eltern. Lieber nimmt sie Entbehrungen in Kauf und arbeitet hart.

Maya leidet unter Minderwertigkeitsgefühlen und schämt sich, eine Frau zu sein. Sie will ihre Weiblichkeit verstecken und geht nach vorne gebeugt. Erst viele Jahre später in Deutschland verändert sich ihre äußere Haltung: Maya geht aufrecht und kann Menschen in die Augen schauen. Auch innerlich erlebt sie Heilung.

Was Maya geholfen hat die schwierigen Kindheitserlebnisse zu verarbeiten, welche Rolle Gott dabei spielt und wie sie in Deutschland ihren Mann gefunden hat – das erzählt sie im Gespräch mit Simone Nickel.

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