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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Was ich Gott verdanke

Wolf-Dieter Kretschmer über 2. Korinther 5,18

Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

2. Korinther 5,18

Wer durch Dresdens Innenstadt fährt, kommt nahe der Augustusbrücke an einer imposanten goldenen Reiterstatue vorbei. August der Starke, seines Zeichens Kurfürst von Sachsen und König von Polen, hat sie seinerzeit aufstellen lassen.  

Der Kunst- und Bauleidenschaft Augusts des Starken und seines Sohnes verdankt Dresden den Ruf als prunkvolle barocke Metropole. Heute wird Dresden gerne als Elbflorenz bezeichnet.  

Eine Stadt verdankt ihren Ruf einem Fürsten. Was heißt das? Das Wirken von August dem Starken hat bleibende Auswirkungen auf Dresden gehabt.  

Das bringt mich zu einem Gedanken, den der Apostel Paulus in seinem zweiten Brief an die Christen in Korinth in Kapitel 5 äußert. In Vers 18 schreibt er:      

All dies verdanken wir Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt hat. Er hat uns beauftragt, diese Botschaft überall zu verkünden. 2. Korinther 5, Vers 18  

Und was verdanke ich Gott? Der Apostel Paulus erklärt das in Vers 17: Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen. 

Anders gesagt: Seit ich zu Jesus gehöre, hat sich Grundlegendes in meinem Leben verändert. Was mich vorher ausgemacht hat, ist Geschichte. Weil ich ein neuer Mensch bin, kann ich noch einmal von vorne beginnen. Das verdanke ich allein Jesus Christus, der mich gerettet hat, und mich beauftragt, anderen zu erzählen, dass es Hoffnung für alle gibt – und dass Gottes Rettungsangebot auch ihnen gilt

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