/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Was für ein Glück
Elke Drossmann über Psalm 84,5
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Sela.
Glücklich pilgern viele Menschen auf dem Jakobsweg. Sie sehnen sich nach der Kathedrale von Santiago de Compostela – dem Ziel des Weges. Das gewaltige Weihrauchfass, das durch das Kirchenschiff schwingt, steht so manchem Pilger unterwegs vor Augen und hilft ihm wieder auf die Füße.
Bereits vor knapp 3.000 Jahren pilgern Israeliten nach Jerusalem. Jahr um Jahr sehnen sie sich nach dem Tempel, dem einzigen in ganz Israel. In den Tempelräumen treffen sie kein Weihrauchfass an, dafür Gott selbst. Diese Hoffnung treibt die Pilger vorwärts. Beflügelt durch die Lieder, die sie ihrem Gott zur Ehre schmettern. Dazu gehört auch Psalm 84.
Im Vers 5 heißt es: „Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen und dich dort für immer preisen.“ (BasisBibel)
Am Ziel der Träume: bei Gott sein. Nicht nur für ein paar magische Momente. Nein, bei Gott bleiben. Mit ihm zusammen wohnen. Wäre das nicht himmlisch?
5.000 Jahre später ist das kein unerfüllbarer Wunsch mehr. Jesus, der Sohn Gottes, ist vom Himmel auf die Erde gepilgert und hat an mein Herz geklopft. Kein Tempel ist Jesu bevorzugter Wohnort, sondern das Herz eines Menschen. Ich habe zu Jesus gesagt: „Komm rein. Wohne in meinem Herzen.“ Jesus hat genau das gemacht. Nicht nur für einen Tag, sondern für immer! Was für ein Glück! Jesus pilgert auch zu Ihrem Herzen, wenn Sie das zulassen.
Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Ich danke Ihnen sehr für diesen "Denkanstoß"! Als Kind war ich sehr krank und oft dem Tod näher als dem Leben. Die Ärzte hatten mich schon aufgegeben und meinen Eltern gesagt, daß keine Heilung … mehrmöglich sei! In den Phasen, in denen es mir besser ging, durfte ich den Kindergottesdienst besuchen und dort hörte ich von Jesus, der ein totgeglaubtes Mädchen wieder ins Leben geholt hat. Ich war erst fünf Jahre alt, als ich von dieser wundersamen Tat erfuhr. Ab diesem Moment, glaubte ich so fest daran, daß Jesus sicherlich auch mir helfen würde, daß ich ihn noch am gleichen Abend, in meinem Kindergebet und mit Hilfe meiner Uroma, bat, mich doch auch zu heilen. Nachts wurde ich dann wach, weil ich im Traum das Gefühl hatte, daß Jesus mir ganz sanft über meinen Kopf streichelt, mich tröstet und mir sagt, daß ich gesund werde. Dieser Traum wiederholte sich immer wieder und war in den schlimmsten Phasen meiner Krankheit besonders intensiv, bis ich auch tagsüber fühlen konnte, daß Jesus mich sanft berührt. Ich hatte dann immer das Gefühl, daß er mich sehr lieb hat. Seit dieser Zeit ist er in meinem Herz und ich durfte wirklich heilen! Für mich ist es mein persönliches Wunder! Mittlerweile bin ich 54 Jahre alt und Jesus streichelt auch dem "alten Mädchen" sanft über den Kopf, wenn mal wieder eine Wunde der Heilung bedarf. Er ist mein wohlwollender Begleiter, den ich über alles liebe. Das macht mich dankbar, glücklich und zufrieden. Welch ein Segen, zu lieben und geliebt zu werden!!! DANKE