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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vom Recht und Unrecht des Lebens

Gedanken von Tobias Schier zur Bibelstelle Psalm 119,133

Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen.

Psalm 119,133

Schon mal das Gesetz gebrochen? Vielleicht mal etwas „mitgehen lassen“ oder zu einem Anlass „zu wenig gezahlt“? Wenn ich in meine eigene Vergangenheit schaue, muss ich diese Frage mit ja beantworten. Sicher habe ich Dinge getan, die nicht rechtens waren. Ob mir das in Zukunft noch mal passieren wird? Ich hoffe nicht.

Das sage ich genau so, weil ich eben nicht weiß, was mich erwartet. Da kann so viel passieren. Wer weiß denn schon, in welche Situationen ich noch kommen werde? Ganz allein Gott. Er hält alles in seiner Hand. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und deswegen bete ich, dass er mich stark, weise und treu macht.

Der Psalm 119 ist eine einzige Ode auf Gottes hilfreiches Wort und auf Gottes Weisungen. An einer Stelle betet der Psalmistn: „Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich!“ (Elb)

Interessante Sichtweise: Wenn ich Unrecht tue, herrscht das Unrecht über mich. Vielleicht muss ich immer wieder daran denken, dass ich es getan habe. Vielleicht schlafe ich schlecht deswegen oder schäme mich. Vielleicht habe ich sogar Angst, dass es herauskommt. Das getane Unrecht hat Macht über mich.

Die einzige Möglichkeit, gute und richtige Entscheidungen zu treffen, ist mit Gottes Hilfe. Gottes Wort ist die moralisch-ethische Richtlinie. Wenn ich sein Wort kenne und mich daran halte, kann ich gewiss sein: Meine Entscheidungen sind „Recht“ und eben nicht „Unrecht“.

Gottes Wort ist meine unverzichtbare Hilfe in den kleinen und großen Entscheidungen des Alltags.

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