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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Vertragstreu

Markus Baum über Psalm 105,8.

Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.

Psalm 105,8

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen – so bekommen das schon Kinder vermittelt, und die lieben Kleinen üben und fordern das dann auch mit allem Ernst ein. Eine unverzichtbare Lektion: Vertragstreue, Stehen zum eigenen Wort und zur eigenen Verantwortung, die man einmal übernommen hat. 

Früh genug sind Kinder und junge Leute dann aber auch mit dem Gegenteil konfrontiert: Treuebruch, oder dass jemand auf einmal nichts mehr wissen will von den eigenen Zusagen. Und wenn man im Erwachsenenalter erlebt, dass ein geliebter und geschätzter Mensch sein Wort bricht - das tut auch nicht weniger weh als die ersten großen Enttäuschungen, die man als Kind erlebt hat. 

Vor etwas mehr als 2.500 Jahren ist in Israel ein Lied entstanden, das handelt von dem feierlichen Bund, den das Volk Israel viele Jahrhunderte vorher am Berg Sinai mit Gott geschlossen und Gott mit dem Volk Israel. Ein Bund verpflichtet immer beide Seiten, und Israel hat seinen Teil der Verpflichtungen nicht immer erfüllt. Das war keine gute Idee. Denn auch Vertragsstrafen tun weh.

Wenigstens Gott hat sich an seinen Teil der Vereinbarungen gehalten. Und so heißt es im bewussten Lied, in Psalm 105, von Gott: "Niemals vergisst er seinen Bund mit uns, sein Versprechen gilt tausend Generationen." - Gott ist treu. Nicht nur vertragstreu. Und das gilt bis heute. Wer sich auf Gott verlässt, kann sich auf Gott verlassen.

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