Navigation überspringen

/ Anstoß - Gedanken zum Tag

„Jetzt habe ich's verstanden...“

Wolf-Dieter Kretschmer über Hiob 42,2.

Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer.

Hiob 42,2

Es gibt Momente im Leben, in denen man erkennt:  alles, was man bis dahin gedacht oder geglaubt hat, wird der Wirklichkeit nicht gerecht.

So ist es Hiob ergangen, einem Mann aus der Bibel. Binnen kürzester Zeit haben Schicksalsschläge und Katastrophen Hiob alles genommen, was ihm wertvoll und wichtig gewesen ist. Sein Vermögen und sogar seine Kinder – weggerafft. Zur Trauer kommen gesundheitliche Nöte hinzu. Und als ob das nicht genug ist, muss Hiob sich mit den frommen Vorwürfen seiner besten Freunde herumschlagen.

Auf dem Höhepunkt seines Konflikts mischt sich Gott ein. Aber anstatt, dass Gott ihm Vorwürfe macht oder ihn für seine Anklage zur Rechenschaft zu zieht, stellt Gott Hiob einfach nur Fragen.

Diese Fragen bringen Hiob schließlich zur Einsicht. Im Buch Hiob, Kapitel 42, Vers 2 wird Hiob mit den Worten zitiert:

Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer.

Diese Erkenntnis von Hiob lässt sich gut auf mein und Ihr Leben anwenden. Indem ich mir die vielen Dinge vor Augen halte, die ich dankbar aus den Händen Gottes empfange, kann ich mit Hiob sagen: HERR, du kannst alles. Nichts ist dir zu schwer.  – Und deshalb vertraue ich dir mein Schicksal an.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bitte beachten Sie beim Schreiben Ihres Kommentars unsere Netiquette.

Kommentare (1)

Die in den Kommentaren geäußerten Inhalte und Meinungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der jeweiligen Verfasser wieder. Der ERF übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Rechtmäßigkeit der von Nutzern veröffentlichten Kommentare.
Jutta /

Danke für diesen Impuls! Egal, was passiert, wir sind in Gottes Hand!