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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gute Wünsche

Gedanken von Claudia Mertens zum Bibeltext Römer 12,2.

Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Römer 12,2

Einmal im Jahr ist es so weit: ich habe Geburtstag.

Viele liebe Wünsche erhalte ich dann. Aber schon vor einiger Zeit fiel mir ein Wunsch auf, den ich dann doch dankend ablehne: „Bleib so, wie du bist“.

Da sage ich dann immer: "nein, das will ich nicht". Auch wenn es lieb gemeint ist, das ist schon klar.

Aber: Auch nächstes Jahr noch in den gleichen Situationen zweifeln? Gar nichts dazulernen von Gott und auch der Welt? Ich will nicht so bleiben wie ich bin, denn ich kenne mich besser als meine Gratulanten – weiß um meine Schwächen, die ich gern verstecke und um meine Stärken, die ich gern und manchmal sicher zu vehement präsentiere.

Bleiben, wie ich bin? Nein, lieber nicht.

Das würde mir auch der Apostel Paulus bestätigen, der an die Christen in Rom schreibt:

Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene (Römer 12,2).

Das ist ein guter Rat und das will ich gern auch in meinem neuen Lebensjahr versuchen: mit Gottes Hilfe immer besser verstehen, wie er in meiner Situation handeln würde. Wie er dem Menschen begegnen will, der grad vor mir steht.

Kurz gesagt: im Glauben wachsen, stärker und kräftiger werden. Deshalb ist für mich der beste Wunsch: Gott segne dich in deinem neuen Lebensjahr! Und Sie auch!

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Kommentare (2)

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Susanne Z. /

Genau das stimmt.
Danke

Christine /

Ich glaube die Formulierung, bleib wie du bist, bezieht sich darauf wie wir einen Menschen wahrnehmen, den wir schon lange mit all seinen Schwächen und Stärken kennen. Ich habe meiner Tante jetzt zu mehr