/ Anstoß - Gedanken zum Tag
"Ermahnung zum Wohltun und zur Friedfertigkeit"
Gedanken von Miri Langenbach zum Bibeltext Sprüche 3,27
Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
Neulich kam mein Großneffe vorbei. Mit den Worten „Ich darf noch hierbleiben!“, stapfte er in die Wohnung und fing an, die Spielsachen auszuräumen, die er brauchte. Papa hatte gesagt, er könne kurz reingehen und Hallo sagen. Da hatte sich der junge Mann etwas Interpretationsspielraum gegönnt, was diese Ansage anging.
Wenn ich in der Bibel lese, dem Wort Gottes, des Vaters, frage ich mich des Öfteren, wie das wohl gemeint ist und wie man es richtig interpretieren kann, was da steht. Dann und wann sind ja durchaus auch unterschiedliche Auslegungen von Bibelstellen möglich. Vieles kann man so und so verstehen und danach leben.
Bei anderem bin ich mir ziemlich sicher, dass genau das gemeint ist, was da steht. Ein Beispiel aus Salomos 3000 Jahre alter Sammlung von Sprichwörtern: „Versage keine Wohltat dem, der sie braucht. Wenn du helfen kannst, dann tue es auch! Sag nicht zu deinem Nächsten: „Komm später wieder, morgen gebe ich es dir!“, wo du jetzt schon helfen kannst. Plane nichts Böses gegen deinen Nächsten, der vertrauensvoll neben dir wohnt! Geh mit keinem grundlos vor Gericht, wenn er dir nichts Böses tat. Beneide Gewalttätige nicht, wähle keinen ihrer Wege! Denn Jahwe verabscheut den, der auf Abwegen geht. Doch dem Aufrichtigen gewährt er das vertraute Gespräch.“ (Sprüche 3,27-32)
Keine Ahnung, was es da zu interpretieren gibt. Leben wir los?!
© Ruth Schneider / ERF
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