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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Einfach mal „Bitte“ sagen

Markus Baum über Matthäus 7,7.

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Matthäus 7,7

Sehnsüchtige Kinderaugen sind auf den Teller mit den Resten des weihnachtlichen Backwerks und Naschwerks gerichtet. Die Erziehungsberechtigten haben längst gemerkt, worauf sich die kindliche Begierde gerichtet hat. Aber es gibt ja Regeln und Verabredungen innerhalb der Familie. Deshalb eröffnet eines der beiden Elternteile den Verhandlungstanz mit der Frage: „Wie lautet das Zauberwort?“

„Bitte, Mama. Bitte, Papa.“

Einfach mal höflich „Bitte“ sagen, und schon hebt sich die Schranke. Vielleicht gibt’s noch Einschränkungen nach dem Muster „Nur ein Stück!“ – aber das ist ja schon entschieden besser als nichts.

Auch in anderen Bereichen des Lebens erweist sich das Wörtchen „Bitte“ als hilfreich. Auch im Glaubensleben – in der Beziehung zu Gott, dem Vater Jesu Christi. Jesus hat seinen Anhängerinnen und Anhängern erlaubt und ausdrücklich empfohlen, dass sie Gott selbst auch als Vater begreifen und ansprechen können. Ein guter Vater wird seine Kinder nicht an der Nase herumführen, er wird sie auch nicht einfach im Regen stehen lassen, und er wird ihnen ihre begründeten und drängenden Bitten nicht abschlagen. Deshalb hat Jesus im Hinblick auf diesen guten, himmlischen Vater die dreifache Empfehlung ausgesprochen: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“

Einfach mal „Bitte sagen.“ Ausprobieren.

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Kommentare (2)

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Jutta /

Ich denke, dass Gott oft nur darauf wartet, dass wir "BITTE" sagen. Denn oft sind wir verloren und wer kann helfen? Allein unser Gott!

Unbekannt /

Schön, wie Sie diesen Text umschreiben. Der Vater liebt alle seine Kinder, besonders jene, die in seinen Augen aufrecht sind. Er gibt Ihnen, wonach Sie sich sehnen. Wer Sie bestiehlt oder beschneidet mehr