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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Gott der Liebe und Gerechtigkeit

Gedanken von Oliver Jeske über die Bibelstelle Matthäus 5,17.

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Matthäus 5,17

Ich glaube an einen Gott, der die Liebe in Person ist. Ist Gott deshalb einer, der beim Unrecht beide Augen zudrückt?
Nein, das wäre unbarmherzig. Niemand, der in dieser Welt Gewalt oder anderes ungesühntes schlimmstes Leid erfährt, könnte auf Gott hoffen. Wer sollte dann einem oder einer Betroffenen am Ende dieser Welt Gerechtigkeit verschaffen?

Stattdessen sagt Gottes Sohn Jesus Christus, dokumentiert im 5. Kapitel des Matthäusevangeliums:

„Denkt nicht, ich bin gekommen, um das Gesetz und die Propheten außer Kraft zu setzen.
Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen,
sondern um sie zu erfüllen.
“ (Matthäus 5,17 – BasisBibel)

Bei all dem Unrecht, das Sie und ich erfahren, blickt Gott nicht weg. Er weiß aber gleichzeitig: Kein Mensch kann seinen Ansprüchen genügen. Und deshalb springt er selbst in die Bresche. Jesus hat ein absolut gerechtes Leben auf dieser Welt gelebt. Der Clou für alle, die ihm vertrauen, lautet: Wenn Gott dich anschaut, dann sieht er dieses perfekte Leben von Jesus!

Auf diese Weise sind Gottes Liebe und Gerechtigkeit keine Widersprüche. Im Gegenteil: Ich kann mir Gottes Liebe sicher sein und vertrauen: Gottes Liebe wird am Ende der Weltgeschichte kein Fünkchen kleiner sein, wenn er über diese Welt Recht sprechen wird.

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