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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein für alle Mal

Annegret Schneider über Hebräer 9,27-28.

Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.

Hebräer 9,27-28

„Ich sage es dir jetzt ein für alle Mal…!“ Irgendwie klingt der Satz bedrohlich. Genervt. So nach dem Motto: Wann wirst du es endlich kapieren? Hör dieses Mal gut zu, ein weiteres Mal werde ich mich nicht wiederholen!

Viele Eltern werden die Situation kennen. Wenn ein Kind einfach nicht auf den Rat, auf eine Anordnung oder auf ein Verbot der Eltern eingeht, mag diese Aussage schon einmal gemacht werden: Ich sage es dir ein für alle Mal.

Etwas Ähnliches finde ich in der Bibel – aber hier klingt es alles andere als bedrohlich oder genervt. Im Gegenteil. Es ist befreiend.  

Im Brief an die Hebräer im Neuen Testament erinnert der Verfasser seine Leser an das, was Jesus Christus für sie und für alle Menschen getan hat. Er hat sich selbst zum Opfer für die Sünden der Menschen gegeben. Seither ist der Weg zu Gott, dem Vater, frei.

Seitdem sind nun auch keine Opfer durch Priester mehr notwendig, um Gott gnädig zu stimmen. Bevor Jesus kam, mussten diese Opfer immer und immer wieder gebracht werden. Das ist nun seit ca. 2000 Jahren Geschichte.

Denn mit Jesus kam die Zeitenwende. Er hat die Schuld der Welt auf sich genommen. Ein für alle Mal. Seitdem haben alle Menschen freien Zugang zu Gott – wenn sie die Vergebung annehmen, die Jesus ihnen schenken will. Eines Tages wird Jesus wiederkommen – auch das steht im Brief an die Hebräer. Dann wird er diejenigen endgültig erretten, die sich ihm angeschlossen haben. Sind Sie dabei?

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