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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Der gute Hirte

Wolf-Dieter Kretschmer über Johannes 10,11.

Jesus spricht: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Johannes 10,11

Seit meiner frühen Kindheit begleitet mich ein Bild. Viele Menschen meiner Generation werden dieses Gemälde auch kennen, denn es war in christlichen Kreisen weit verbreitet. Zu sehen ist ein Hirte, der auf seinen Schultern ein Lamm trägt. Das Gesicht des Hirten strahlt Freundlichkeit und Güte aus.

Für meinen heutigen Geschmack grenzt das Motiv an Kitsch. Aber damals hat es mich berührt. Als kleiner Junge wollte ich genauso wie dieses Schäfchen von meinem Heiland getragen und in Sicherheit gebracht werden. Und zwar dorthin, wo alles gut wird.

Dieses Motiv steht mir vor Augen, wenn ich im Johannesevangelium, Kapitel 10 den Vers 11 lese. Dort sagt Jesus:

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. (Johannes 10, Vers 11)

Ich verstehe diesen Bibelvers so: Jesus ist durch und durch gut. Er wendet sich mir zu und achtet auf mich, denn ich bin ihm wichtig. Sollte ich mich verlaufen haben, wird Jesus mich suchen. Er wird alles tun. Er wird mich aus meinen Schwierigkeiten retten. Ist das nicht wunderbar?

Ich kann diesen Tag in dem Wissen begehen, dass sich Jesus Christus um mich kümmert. Er hat mich im Blick. Immer. Komme, was kommen mag, bei ihm bin ich sicher.

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