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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Auf die Stimme aus der Wüste hören

Mirjam Langenbach über Lukas 7,29.

Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht und ließen sich taufen mit der Taufe des Johannes.

Lukas 7,29

Von wem lassen Sie sich etwas sagen? Von engen Freunden, Familienmitgliedern? Von Menschen, deren Expertise Sie für ausreichend und vertrauenswürdig halten? Vom Pfarrer? Spannend wirds ja, wenn das, was ich mir sagen lasse, auch noch Negatives anspricht und Korrektur erfordert. Wer darf denn sowas?

Würde ich mir das von einem ungepflegten Mann in zerschlissener Kleidung sagen lassen? Einem Aussteiger, der irgendwo außerhalb der Ortschaft einen ranzigen Wohnwagen stehen hat und sich von dem ernährt, was er in der Natur grade findet? Von einem, der von Führungskräften gemieden wird, weil er ständig nur an ihrem Lebensstil herumkrittelt? Von so einer Nervensäge, die sich den Mund einfach nicht verbieten lässt und sich überall einmischt? Eher nicht - der soll erst mal sein eigenes Leben auf die Kette kriegen!

In der Bibel lese ich, dass Jesus von einem solchen Mann die allergrößten Stücke hielt. Er sagte über Johannes den Täufer, dass es keinen einzigen gebe, der bedeutender sei als er. "Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht und ließen sich taufen mit der Taufe des Johannes.", lobt Jesus (Lukas 7,29).

Ich stelle mal wieder fest: In der neuen Wirklichkeit Gottes sind die Maßstäbe andere. Das Herz muss ein gutes sein, und aus ihm heraus die Wahrheit sprechen, dann sind äußerliche Attribute nicht wichtig. Johannes ist der Rufer in der Wüste. Alles was er sagt und tut, deutet einzig auf Jesus hin. Ich sollte mir von ihm was sagen lassen. Selbst wenn es Negatives bei mir aufdeckt und Korrektur erfordert.

 

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Kommentare (1)

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Erich H. /

Gut aktualisiert👌🙏👍