/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Alles andere als „Stille Post“
Gedanken von Annegret Schneider über die Bibelstelle 1. Petrus 2,9-10.
Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.
Als Kinder und Jugendliche spielten wir hier und da mal „Stille Post“ –der erste in der Reihe flüstert dem zweiten etwas leise ins Ohr, der flüstert dann der dritten in der Runde weiter, was er verstanden hat, und die flüstert das, was bei ihr angekommen ist, an die vierte weiter. Je nachdem, wie deutlich jemand spricht, wie gut ein anderer zuhört und durch wie viele Ohren ein Begriff weitergewandert ist, kommt am Ende der ursprüngliche Begriff wieder heraus – oder etwas völlig Absurd-Kurioses, das kein Mensch mehr als etwas Sinnvolles definieren kann.
Das ist lustig bei einem Gesellschaftsspiel und tragisch bis verheerend in der Realität, wenn etwas missverstanden und dann falsch weitergetragen wird.
In der Realität sollte man eh vorsichtig sein mit dem, was man weitererzählt– aber eine Botschaft gibt es, die muss laut und deutlich verbreitet werden. Die Nachricht, dass Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt geschickt hat. Weil er die Menschen liebt und sie retten will. Wer sich Jesus Christus zuwendet, wird gerettet. Sprich: wer unter seiner Schuld leidet, kann sie bei Jesus Christus abladen. Was für eine Erleichterung. Der Apostel Petrus drückt das in seinem ersten Brief an seine Mitchristen nach der Übersetzung der BasisBibel so aus:
„Ihr seid das erwählte Volk: eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, eine Gemeinschaft, die in besonderer Weise zu Gott gehört. Denn ihr sollt die großen Taten Gottes verkünden. Er hat euch nämlich aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen. Ihr, die ihr früher nicht sein Volk wart, seid jetzt Gottes eigenes Volk. Ihr, die ihr früher kein Erbarmen fandet, erfahrt jetzt seine Barmherzigkeit.“ 1. Petrus 2,9-10 (BasisBibel)
Diese Botschaft ist zu schön, um sie zu verheimlichen.
Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Gottes Liebe fließt wie Wasser überall hinein, in jede Ritze des Lebens.
Ich weiß, wie viele Menschen und auch Regierungen das Wort Jesu mit aller Kraft draußen haben wollen.
Sie wissen, wie … mehr'gefährlich' Gottes Wort für ihren Machtmissbrauch ist.
Das ist traurig. Gott hilft nur daran nicht zu verzweifeln.
Im Gegenteil. In Seiner Ruhe liegt auch Seine Kraft für mich und Seine Botschaft sanft und liebevoll und achtsam zu verbreiten.
Nicht tropfend und auch nicht wie ein Tsunami, die die Menschen abschreckt
Und trotz allem stetig fließend.
Ich bete, dass Gott mir den Weg zeigt, weiterhin und immer wieder neu.
Danke für Ihre Sendungen.
Gottes Segen 🙏 🌈