Navigation überspringen

/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Tun, was Gott schätzt

Joachim Bär über 1.Mose 6,8.

Letztens war eine Bekannte von mir ziemlich erkältet. Als wir zusammensaßen, bekam sie Schwindel und Kreislaufprobleme. In dieser Situation hat eine Freundin von mir als erste die Initiative ergriffen und half direkt. Beine hoch, etwas zu trinken, nach Hause bringen – ganz selbstverständlich und ganz zugewandt.

Ich dachte: Super gemacht! Es braucht Menschen, die in solchen Situationen das Richtige tun und anderen Menschen guttun. Ich habe etwas von der guten Einstellung meiner Freundin gespürt. Seither schätze ich sie umso mehr.

Gutes tun hinterlässt Spuren. Mich erinnert die kleine Begebenheit an eine Gestalt in der Bibel. An Noah. Von ihm heißt es: „Noah war ein rechtschaffener Mensch – ganz im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen. Er ging seinen Weg mit Gott und hörte auf ihn.“

Das ist Gott nicht verborgen geblieben. Ergebnis: „Noah fand Gnade vor dem HERRN.“ (Gen 6,8)  Noah hat das Gute getan. Und Gott schätzte dieses Verhalten von Noah, Noah findet Gnade vor Gott.

Ich finde das einen lohnenden Gedanken: So zu handeln, dass Gott es schätzt. So wie ich Gott in der Bibel kennenlerne, heißt das: Gott lieben und meine Mitmenschen lieben wie mich selbst. Ganz so, wie ich es bei meiner Freundin gesehen habe. Möglichkeiten dafür gibt es in dieser aufgewühlten Welt genügend.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.