/ Anstoß - Gedanken zum Tag
1 oder 0
Gedanken von Claudia Mertens zu Jesaja 43,11
Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Computer, so kompliziert mir diese Technik auch erscheinen mag, sind im Grunde sehr schlicht: immer ist etwas 1 oder 0 – anders ausgedrückt: ja oder nein.
Für mich ist der christliche Glaube manchmal ähnlich einfach – warum? Nehmen wir zum Beispiel diesen Vers aus dem Buch Jesaja im Alten Testament, wo Gott sagt:
Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland.
Ich übertrage das einmal so:
Auf die Frage, ob es jemanden gibt, der den Anspruch erheben darf, mein Herr zu sein, gibt mir die Bibel eine klare Antwort: Ja.
Und der Herr, der hier gemeint ist, ist der Gott, wie er sich in der Bibel vorstellt, im Alten wie im Neuen Testament.
Gibt es mehrere solcher Herren: Nein.
Gibt es Alternativen: Auch nein.
Gott ist der Heiland: Ja.
Mit dieser klaren Aussage Gottes über sich selbst sind wir Menschen konfrontiert.
Ich nenne es einmal die „Programmierung für das Leben“.
Wir Menschen können uns daran reiben. Oder dankbar zustimmen.
Sie sind gefragt: was ist Ihre Programmierung: 1 oder 0, also:
Gott ist der Herr - 1 oder 0, Ja oder nein. Gott ist mein Heiland - 1 oder 0, ja oder nein.
Wenn Sie mich fragen: Ich habe mich entschieden. Gott ist für mich keine Null, sondern die klare Nr. 1.
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
Kurz und bündig, aber sehr treffend! Danke, Frau Mertens.
Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland - diese Worte sind zunächst sehr ermutigend, denn es gibt einen Heiland für unser armseliges Menschsein. Allein in Jesus Christus ist das Heil, … mehrund es ist kein anderer Name den Menschen gegeben, durch den sie sollen selig werden - so schreibt es Lukas in der Apostelgeschichte. Doch viele Menschen verstehen das Evangelium nicht, denn der Glaube ist nicht jedermanns Ding. (2. Thessalonicher 3,2) Es bleibt das Wort vom Kreuz, den Juden ein Ärgernis, den Ungläubigen eine Torheit. Niemand aber kann zu Gott kommen, außer der Sohn ziehe ihn - nämlich durch die Botschaft vom Kreuz. Alles Hohe dieser Welt muß sich beugen vor der Wahrheit der Liebe Gottes in Christus Jesus. Im Blick auf die Welt von heute können wir sagen: Es ist noch fast Alles zu tun, denn die Verblendung des Menschen, auch des christlichen Menschen, nimmt immer mehr überhand.
Herzliche Grüße von Frank Eberhardt