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/ Das Gespräch

500 Jahre Bauernkrieg

Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann über mittelalterliche Fakenews, zweifelhafte Helden und den Einfluss der Medien auf der Schwelle zur Neuzeit.

Mit Dreschflegeln, Heugabeln und Sensen zogen sie vor 500 Jahren in den Krieg: die Bauern in deutschen Landen. Sie erhoben sich gegen Adel und Klerus - sieben Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers. Ein Epizentrum des Bauernkriegs war neben Südwestdeutschland: Thüringen. Dort spielten sich nicht nur entscheidende Bauernkriegsszenen ab wie die Schlacht bei Frankenhausen, dort wirkte auch der wohl bekannteste Bauernanführer: Thomas Müntzer, Pfarrer und radikaler Reformator. Die ehemalige Reichsstadt Mühlhausen war seine letzte Wirkungsstätte als Pfarrer.

War der Bauernkrieg eine evangelische Revolution? Und welche Relevanz haben die Aufstände von damals für Christen heute? Regina König ist nach Mühlhausen gereist und hat dort mit dem Göttinger Kirchenhistoriker Prof. Dr. Thomas Kaufmann gesprochen. Thomas Kaufmann gehört zum wissenschaftlichen Beirat der Thüringer Landesausstellung „freiheyt 1525“, die noch bis Mitte Oktober in Mühlhausen zu sehen ist.  

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