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/ Talkwerk / 51:28 min.

Was dich trägt, wenn nichts mehr hält

Manchmal hält etwas, wenn alles andere wegbricht. Alfons verlor 20 Millionen und prüfte seine Lebensversicherung. Julia überlebte Missbrauch und Obdachlosigkeit. Judith hoffte jahrelang auf eine Beziehung zu ihrer leiblichen Mutter. Drei Menschen am Tiefpunkt – und was sie trotzdem zurückbrachte.

Alfons Bromkamp hatte alles: Ein Unternehmen mit 700 Mitarbeitern, mehr als 20 Millionen Euro auf dem Konto, eine Villa. Doch dann verlor er in nur sieben Jahren alles – durch einen Betrüger, schlechte Investitionen und einen erbitterten Streit mit dem Finanzamt. Am Tiefpunkt prüft der ehemalige Millionär, ob seine Lebensversicherung auch bei Suizid auszahlt. Wie er an den Punkt kam, alles aufzugeben – und was ihn stattdessen zurück ins Leben katapultierte: Ein verzweifeltes Gebet des ehemaligen Katholiken. Und eine Antwort, mit der er nicht gerechnet hatte.

Julia Manß hat ihrem Vater vergeben. Dem Mann, der sie jahrelang verprügelt und erniedrigt hat. Der sie sexuell belästigte, als sie 13 war. Der ihr beinahe täglich sagte, sie sei wertlos, eine Schlampe und ein Dreckskind. Der nicht reagierte, als seine Tochter sich die Pulsschlagader aufschnitt. Danach folgten Obdachlosigkeit, Vergewaltigung, Fehlgeburten. Und immer wieder der Versuch, das eigene Leben zu beenden. Jedes Kapitel dunkler als das vorherige. Doch als auf TikTok ein Video über Jesus auftaucht, beginnt eine Veränderung, die am Ende selbst Julia überrascht.

Adoptiert, ohne Wurzeln, ohne Antworten – Judith Beständig weiß ihr ganzes Leben lang nicht, von wem sie kommt, wem sie ähnlich sieht und wer sie wirklich ist. Mit 16 zieht sie einen Aufkleber in ihrem Impfausweis ab und entdeckt darunter einen Namen, den sie nie kannte: ihren eigenen. Was folgt, ist eine lange Suche nach Identität – durch schmerzhafte Begegnungen mit ihren leiblichen Eltern und schließlich eine Depression, die sie zwingt, ihrer Geschichte wirklich ins Gesicht zu schauen.


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