/ ERF Mensch Gott / 27:58 min.
Ausstieg aus religiösem Machtmissbrauch
Religiöse Schuldgefühle kennt Lydia nur zu gut. Sie wächst in einer strenggläubigen Gemeinde auf. Alles Weltliche ist Sünde – und immer ist da die Angst, vor Gott nicht gut genug zu sein. Die Gemeinschaft ist für sie Familienersatz, darum befolgt sie die Verbote und Regeln, z.B. wie sie sich als Frau zu kleiden und zu verhalten hat. Als ihr bewusst wird, wie unter religiösen Vorzeichen Macht missbraucht wird, steigt sie aus. Doch damit verliert sie alles, was ihr bisher Halt gegeben hat.
Du hast Missbrauch erlebt und denkst an Suizid, machst dir um jemanden Sorgen oder hast einen Menschen aufgrund eines Suizidtodesfalls verloren? Hier findest du Erste-Hilfe-Tipps, Notfallkontakte und Hilfsangebote.
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Kommentare (1)
Ich empfehle in solchen Situationen nur eines. Die Gemeinde verlassen und Informationen sammeln. Sollten sich hinter dem Rücken einer Person unrechtmäßige Dinge abgespielt haben, würde ich diese … mehrDinge notfalls, je nach Grad des Verstoßes oder des Eindringens in die Privatsphäre, vor Gericht bringen. In einigen Gemeinden gibt es leider Gottes schwarze Schafe, die Grenzen überschreiten und meinen, damit im Recht zu sein. Mein Rat: Alles daran setzen, die Verantwortlichen von Machtmissbrauch aus dem Verkehr zu ziehen, da sie dem Ansehen der Gläubigen schaden.
Informationen sammeln erfordert Geduld. Möglicherweise wollen einige Mitglieder nicht auspacken und versperren sich aus Angst und Scham der Wahrheit. Ich persönlich arbeite schon länger an einigen Dingen der Aufklärung. Mein Appell lautet: Niemals aufgeben.