/ 14:57 Min. / Talkwerk
Religiöser Missbrauch
Wie Nelli Kronwald sich aus einem System von Zwang und Angst befreit hat.
Nelli Kronwald erlebt in ihrer christlichen Kirche geistlichen Missbrauch. Ihr Alltag ist voller Vorschriften und Regeln, Angst und Druck bestimmen ihr Denken und Fühlen. Gott war für sie nur strenger Richter. Ihre Ehe ist nur wenig besser, sie erlebt verbalen und emotionalen Missbrauch. Wie Nelli Kronwald sich aus diesem Gefängnis befreit hat, was sie heute über Gott denkt und warum sie davon träumt, ein Frauenhaus zu gründen, in dem Frauen Schutz und Heilung finden - darüber sprechen wir im ERF Jess Talkwerk.
Weiterführende Links
Das könnte dich auch interessieren
16.09.2026 / Talkwerk
Diagnose unheilbar, die Hoffnung trägt
Daniel Schulze erzählt über sein Leben mit einer schweren Autoimmunerkrankung.
mehr
14.09.2026 / Talkwerk
Im Rollstuhl und von Traumata gezeichnet
Von Pflegegrad 4 zurück ins Leben – ist Heilung für Melina Pusch möglich?
mehr
12.09.2026 / Talkwerk
Was bleibt, wenn alles bricht?
Tobias Haberl zeigt, warum unsere Gesellschaft den Glauben verdrängt – und was ihr dadurch entgeht.
mehr
11.09.2026 / Talkwerk
Hoffnung gegen alle Widerstände
Talk mit Daniel Schulze, Melina Pusch und Tobias Haberl.
mehr
Dein Kommentar
Kommentare (1)
Hallo,
ich fühle mit Nelli und habe als Mann auch religiösen Missbrauch erlebt, bzw. erlebe es noch. Ich persönlich habe glücklicherweise keinen körperlichen Missbrauch erlebt. Jedoch bin ich nach … mehr43 Jahren Mitgliedschaft aus meiner Gemeinde ausgetreten. Ich erlebe einen Trend, der viele Gemeinden zerstört, leider nicht nur im meiner ehemaligen Gemeinde. Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer mehr Gemeinde- und Kirchenverantwortliche ihre persönliche Meinung zum Gesetz machen. Der Wille Jesu wird dabei in schändlicher Weise mit Füßen getreten und missachtet.
Auch mir wurde nach meiner Scheidung nahegelegt, die Gemeinde zu verlassen. Nach mindestens 15 Jahren Mobbing durch die Gemeindeleitung habe ich den Schritt zur Befreiung "geschafft". Auch wie Nelli habe ich mich immer gefragt, was mit mir nicht stimmt. Heute weiß ich, dass das die falsche Frage war.
Ich freue mich, dass Menschen wie Nelli diesen Dingen ein Gesicht und einen Namen geben. Ich wünsche Ihr dabei weiter Gottes Segen.
Ich möchte aber auch darauf aufmerksam machen, dass auch "gestandene" Männer unter falschen religiösen "Führungen" leiden und zerbrechen. Leider schaffen es in unserer Gesellschaft viel zu wenig Männer, sich den Dingen zu stellen und sie zu benennen. Beten wir dafür, dass weder Frauen, noch Männer, ob Kind oder Erwachsener darunter leiden müssen, sondern den wahren Glauben in lebendiger Beziehung zu Jesus finden.