/ 16:19 Min. / Talkwerk
Putzen, wo andere kotzen
Tatortreinigerin Michaela Sack verleiht Orten des Todes neue Würde – betend und schrubbend.
Michaela Sack bringt Ordnung in die schlimmsten Chaos-Situationen. Mit ihrem Reinigungsunternehmen räumt sie Messie-Haushalte auf und reinigt Leichenfundorte oder Tatorte – sie reinigt, was andere nicht einmal ansehen wollen. Doch was sie wirklich unterscheidet: Während sie kniet und schrubbt, betet sie. Für die Hinterbliebenen. Für Frieden an Orten, wo nur noch Scham und Ekel herrschen. Doch was treibt sie an, in fremdem Blut zu knien – und dabei zu beten? Und wie kam ausgerechnet sie, die früher selbst im Chaos versank, zu diesem Job?" Darüber sprechen wir im Talkwerk.
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Dein Kommentar
Kommentare (1)
Danke für diesen tollen Beitrag. Ich hätte nie gedacht, dass mir einmal in der Gestalt einer Tatortreinigerin die Liebe Jesu so entgegenspringen würde: die Liebe, die den Dreck anderer anschaut und … mehrnicht urteilt, sondern sagt: "Ich hab damit kein Problem. Komm, das kriegen wir wieder sauber!" So ist Jesus!