08.07.2026 / Das Gespräch
Israel: Was Krieg und Alltag trennen, verbindet der Glaube
Ruben Sill über die Situation arabischer Christen und messianischer Juden im Heiligen Land.
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Der Nahostkonflikt wirft seinen Schatten auch auf arabische und messianische Christen, die in Israel leben: Arabische Christen in Israel fürchten sich vor wachsender Bandenkriminalität, während palästinensische Christen im Westjordanland seit dem 7. Oktober 2023 ihre Arbeit in Israel verloren haben und sowohl von jüdischen Siedlern als auch von ihren muslimischen Nachbarn bedrängt werden. Jesusgläubige Juden müssen ihren Alltag und ihren Glauben nach wie vor immer vor der Drohkulisse eines möglichen Bombenalarms bewältigen - ein Leben, das insbesondere Kinder und Familien auslaugt. Allen drei Gruppen ist gemeinsam, dass sie in ihrem Umfeld eine Minderheit sind.
Der Philippus Dienst unterstützt seit 1998 arabische, palästinensische und messianische Gemeinden im Heiligen Land. Praktische Unterstützung einerseits und Versöhnungsarbeit andererseits spielen dabei eine zentrale Rolle. In Deutschland veranstaltet die Organisation mit der Aktion Yad b' Yad (Hand in Hand) außerdem Camps, in denen junge Araber, Juden und Deusche einander kennenlernen und ihren gemeinsamen Glauben an Jesus teilen können. Dabei erleben sie etwas, das kein Geschichtsunterricht vermitteln kann: die Kraft der Vergebung.
In dieser Folge von „ERF Plus – Das Gespräch" spricht Hanna Willhelm mit Ruben Sill, Geschäftsführer des Philippus-Dienstes. Er ist überzeugt, dass es kaum ein eindrücklicheres Zeichen der Liebe geben könnte, als das Juden und Araber in Israel sagen: "Wir leben in Vergebung und Versöhnung miteinander, weil Gott uns zuerst geliebt hat. Wir sind eins."
► Zur Webseites des Philippus Dienstes
► Rundbrief Philippus Dienst Frühjahr 2026
► Gebetsanliegen von Christen in Israel
► Projekt Yad b' Yad
► Zur Webseite der Lebensgemeinschaft Schloss Craheim
► Länderbericht „Christliches Leben in Israel“ der Konrad Adenauer Stiftung
Dieser Text wurde mit der Hilfe von KI erstellt.