10.04.2017 / Kommentar zur aktuellen Lage

Innehalten und Beten

Der Opfer von Stockholm, Syrien und der koptischen Christen gedenken.

Schweigeminute heute Mittag in Schweden. Das Land gedenkt der Opfer des Terroranschlags vom Freitag, bei dem vier Menschen durch einen LKW-Fahrer, der gezielt vor einem Kaufhaus in eine Menschenmenge raste, heimtückisch aus dem Leben gerissen wurden. Doch leider ist dies nicht der einzige Anlass in diesen Tagen zur Trauer.  

Die Karwoche als Gedenkwoche nutzen

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Andreas Odrich, Redaktionsleiter Aktuelles & Gesellschaft mit einem konkreten Vorschlag für den Umgang mit den Anschlägen

Und so lohnt es sich, die Karwoche zu nutzen, um innezuhalten. Wenigstens einmal am Tag allen vorösterlichen Trubel und alle Eierfeierseligkeit abschalten. Wenigstens einmal am Tag daran denken, dass Christus auch gegen das Leid auf der Welt, das sich Menschen gegenseitig zufügen, ans Kreuz gegangen ist.

Beten wir also:

Die Liste ist noch viel länger

Und wenn Sie meinen, dass diese Liste nicht vollständig ist, dann haben Sie Recht. Vom Nahen Osten über weite Teile Afrikas, über Fernost, bis hin zur Polarisierung in den westlichen Ländern ließe sich die Liste beliebig fortsetzen. Tun Sie es. Beten Sie weiter. Karfreitag war kein Spaziergang. Ostern ist noch nicht der Endpunkt sondern erst der Beginn. Gott will, dass wir Jesus Christus nachfolgen, auch und gerade weil wir jetzt noch in einer gefallenen Welt leben.

Autor/-in: Andreas Odrich