21.10.2024 / Andacht
Ein sicheres Fundament
Warum es sich lohnt, Gott schon früh zu suchen und das Leben auf Jesus zu gründen. Eine Andacht.
Wirklich wichtige Dinge im Leben sollte man frühzeitig regeln! Dann hat man die Chance, sich schlimme Spätfolgen oder hektische Betriebsamkeit auf die letzte Minute zu ersparen. Was ist das, was mich am Ende des Lebens beschäftigen wird?
Ist es nicht der Friede mit Gott, der Friede mit meinen Mitmenschen und mit mir selbst? Deshalb ist es mir wichtig, mein Leben frühzeitig zu ordnen und Frieden zu schließen.
Je früher, desto besser
Schon vor Tausenden von Jahren beschäftigten sich Menschen mit diesen Themen. In der Bibel lese ich davon, was nottut, damit mein Leben gelingt. Ich denke da zum Beispiel an Prediger 12, Vers 1: „Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre nahen, da du wirst sagen: ‚Sie gefallen mir nicht‘.“
Diese Aufforderung finde ich bedenkenswert. Ich verstehe die Aussage, die hier getroffen wird, nämlich so: Frage früh in deinem Leben nach Gott und seinem Willen. Wende dich ihm zu und vertraue dich ihm an. Verankere dein Leben ihn ihm, denn dann hast du einen Halt, wenn dir im Laufe deines Lebens Dinge begegnen, die du dir nie gewünscht hättest.
Das nehme ich mir zu Herzen. Wenn ich beizeiten mein Leben mit Gott in Ordnung bringe, kann das nur gut für mich sein. Ich möchte nämlich nicht am Ende meines Lebens feststellen müssen, dass ich viele gute Jahre verpasst habe.
Sand oder Felsen, das ist hier die Frage
Wie ein Leben mit oder ohne Gott endet, wird im Gleichnis von den beiden „Häuslebauern“ im 7. Kapitel des Matthäusevangeliums deutlich. Da vergleicht Jesus Menschen, die ihn und seinen Willen ignorieren, mit Menschen, die ihr Haus auf Sand bauen. Nun kennt man ja auch in unseren Breitengraden Wetterkapriolen, die einem das Fürchten lehren.
In den Stürmen des Lebens soll mein Haus feststehen und standhalten können.
Wer sein Leben auf Felsen baut, wer also tut, was Gott will, den vergleicht Jesus mit einem Menschen, der sein Haus auf einem festen Untergrund errichtet. Ein solcher Mensch ist klug. Er muss nicht bei jedem Sturm in Panik geraten.
Umso besser, wenn ich meine Entscheidung, mein Leben Jesus anzuvertrauen, nicht auf die lange Bank schiebe. Je eher ich mich ihm anvertraue, umso besser. Es geht hier also buchstäblich um „Sein oder Nichtsein“ – um die Frage, ob mein Leben vor Gott Bestand hat oder im Nu in sich zusammenbricht.
Eine Zusage von höchster Stelle
Gott sei Dank kommt es dabei nicht nur auf mein Bemühen an. Klar, meine Entscheidung für oder gegen ein Leben mit Jesus Christus muss ich treffen – aber es gibt eine wunderbare Zusage im Neuen Testament, die mir zeigt, dass ich mich nicht allein abstrampeln muss.
Sie steht im Philipperbrief, Kapitel 1, Vers 6. Dort heißt es: „[…] ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“
Und wer ist es, der das gute Werk initiiert hat, also den Glauben und den Wunsch, Jesus nachzufolgen? Gott selbst, der möchte, dass alle Menschen zu ihm kommen und gerettet werden. Wer dieses Rettungsangebot nutzt, ist klug und darf wissen, dass er oder sie die beste Vorsorge getroffen hat – für das Leben auf dieser Erde und auch für das, was danach kommt.
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