Hochsensibilität

Hochsensibel: Fluch oder Segen?

Wie hochsensible Menschen Gemeinde und Gesellschaft bereichern oder an ihrer Last zerbrechen können. Ein Interview mit der Psychologin Dr. Elaine Aron.

Helles Licht, laute Musik oder viele Menschen in einem Raum erschöpfen sie schneller als andere. Die Rede ist von hochsensiblen Menschen. Die Psychologin und Wissenschaftlerin Dr. Elaine Aron ist dem Phänomen der Hochsensibilität seit 1996 auf der Spur. Ihre Erkenntnis: Hochsensible Menschen sind besondere Menschen — mit besonderen Herausforderungen. Wir haben mit Elaine Aron gesprochen und sie gefragt, welchen Stellenwert das Thema für gläubige Menschen hat und wie Hochsensible diese Charaktereigenschaft nicht in erster Linie als Begrenzung sondern als Begabung entdecken können.

ERF Medien: Frau Aron, Sie schreiben in Ihrem Buch, dass hochsensible Menschen besonders offen für religiöse Fragen und Spiritualität sind. Warum ist das so?

Elaine Aron: Dafür gibt es mehrere Gründe. Der Hauptgrund besteht meiner Ansicht nach darin, dass es sensiblen Menschen schwer fällt, das Leid in der Welt zu ignorieren. Sie wollen wissen, warum sie oder liebe Menschen sterben müssen und warum manche Menschen so viel Leid in ihrem Leben erfahren. Hochsensible Menschen denken schneller über diese Fragen nach. Deshalb werden sie auch zu spirituellen Leitern. Wenn dann jemand in ihrem Umfeld mit Tod und Leiden konfrontiert wird, haben sie dieses Thema bereits für sich bearbeitet – wenn auch nicht immer bewusst.

ERF Online: An welchen Merkmalen kann ein Hochsensibler noch erkennen, dass er oder sie hochsensibel ist?

Elaine Aron: Ein Merkmal ist, dass sie sehr leicht überreizt sind. Dazu muss man wissen, dass 30 Prozent aller hochsensiblen Menschen extrovertiert sind. Das sind wahrscheinlich diejenigen, die sich in einer Gemeinde auch am leichtesten tun und dort aufblühen. Denn sie sind offen, selbstbewusst und es macht ihnen Spaß, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten.

70 Prozent aller hochsensiblen Menschen sind jedoch introvertiert. Sie ziehen sie sich zurück, weil sie eine Überreizung vermeiden wollen. Es ist für sie leichter, mit einzelnen Menschen zu sprechen anstatt sich in einer Menschenmenge aufzuhalten, in der sich alle lauthals unterhalten.

Glaube und Gemeinde

ERF Medien: Wie kommen hochsensible Menschen in einer Gemeinde zurecht?

Elaine Aron: Wer hochsensibel und introvertiert ist, hat es wahrscheinlich zunächst etwas schwerer, in einem Gemeindekontext zurechtzukommen. Was mir manchmal passiert, ist, dass ich während eines Gottesdienstes so bewegt bin, dass es für mich extrem schwierig ist, nachher einfach den Schalter umzulegen und Smalltalk zu halten. Mich befremdet das manchmal, wenn andere über Belanglosigkeiten reden. Aber ich mache mir dann klar, dass sie einfach in dem Moment nicht auf dieselbe Art und Weise berührt wurden. Hochsensible Menschen verarbeiten Eindrücke intensiver. Sie reagieren emotional stärker – und zwar sowohl auf Negatives wie auf Positives. Sie empfinden deshalb auch Freude und Anbetung viel intensiver. Ein Gottesdienst kann sie sehr tief berühren.

ERF Medien: Was bedeutet Hochsensibilität für das persönliche Glaubensleben?

Elaine Aron: Hochsensible fühlen sich schneller schuldig als andere und haben ein starkes Verantwortungsbewusstsein. Wenn jemand in einer Kirche über arme oder alte Menschen spricht, die in Heimen untergebracht sind und sagt, dass die Gemeinde sich engagieren soll, dann ist es die hochsensible Person, die diese Botschaft am ehesten aufnimmt. Sie wird sich schrecklich schuldig fühlen, falls sie nichts unternimmt. Hochsensible Menschen sind deshalb oft diejenigen, die sich am meisten um andere kümmern.

ERF Medien: Sind hochsensible Menschen verletzlicher?

Elaine Aron: Ja und nein. Sie sind verwundbarer, vor allem in der Kindheit. Hochsensible, die eine schwierige Kindheit hatten, neigen schneller zu Depression. Auf der anderen Seite ist es so, dass sie wesentlich weniger zu Depression im Erwachsenenalter neigen als andere, wenn sie eine gute Kindheit hatten. Sie sind dann besonders glückliche und belastbare Menschen.

Zur Ruhe kommen

ERF Medien: Welche Gaben haben hochsensible Menschen?

Elaine Aron: Sie können zum Beispiel gut zuhören und sind in der Lage zu verstehen, was andere Menschen gerade durchmachen. Mit der Hochsensibilität ist auch das Gespür für soziale Ungerechtigkeit verbunden. Hochsensible Menschen sind oft besonders mitfühlend und hilfsbereit. Ferner gehört die künstlerische Begabung dazu bzw. die Fähigkeit, Kunst zu genießen.

ERF Medien: Was sind die größten Herausforderungen, die Menschen in unserer hektischen und erfolgsorientierten Welt mit ihrer Always-On-Mentalität begegnen, einer Welt, in der ständig neue Informationen auf einen einstürzen?

Elaine Aron: Eine Besonderheit von sensiblen Menschen ist, dass sie über eine starke Intuition verfügen. Oft ist es so, dass sie gar nicht alles lesen müssen, sondern ein Gefühl haben, an welcher Stelle sie die gesuchte Information finden. Deshalb glaube ich, dass sie ziemlich gut darin sein können, Informationen zu verarbeiten. Allerdings kann die Welt sehr schnell zu viel für sie werden.

Dann müssen sie einen Lebensstil finden, der zu ihnen passt. Ich glaube, dass sie so ziemlich alles tun können – aber eben auf eine Art und Weise, die zu ihnen passt. Zum Beispiel, indem sie weniger online sind und mehr Zeit offline verbringen. In dieser Zeit verarbeiten sie dann das Gelesene und ordnen ein, was sie gesehen haben. Das führt dazu, dass sie dann unter Umständen genau wissen, was der nächste Schritt ist – und das vielleicht sogar schneller als derjenige, der die ganze Zeit vorm Rechner hängt.

Wissenschaft und Forschung

ERF Medien: Sie haben den Begriff der Hochsensibilität überhaupt erst in die wissenschaftliche Forschung eingeführt. Wie sind Sie dazu gekommen, sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinanderzusetzen?

Elaine Aron: Als ich vor etwa 20 Jahren Psychologie studierte, habe ich mich mehr mit der Forschung als mit der Klinischen Psychologie auseinandergesetzt. Zu diesem Zeitpunkt musste ich mich einem medizinischen Eingriff unterziehen, auf den mein Körper monatelang stark reagierte - sowohl physisch wie auch emotional. Mein Arzt hat mir daraufhin eine Psychotherapie verordnet, um herauszufinden, warum ich so reagiert hatte.

Nach einer Sitzung sagte die Therapeutin zusammenfassend: „Wissen Sie, Sie sind einfach höchst sensibel“. Diese Aussage war für mich entscheidend. Ich wollte wissen, was es damit auf sich hat. Ich habe ständig darüber nachgedacht  und habe dann in der wissenschaftliche Literatur nach diesem Begriff gesucht.

ERF Medien: Was haben Sie herausgefunden?

Elaine Aron: Im psychologischen Sinne wurde der Begriff nur in zwei Bereichen benutzt: Zum einen, um begabte Kinder zu beschreiben und zum anderen, um Mütter zu beschreiben, die so effektiv auf ihr Kind ausgerichtet sind, dass sie eine enge und sichere Bindung mit dem Kind haben. Das waren die einzigen beiden Kontexte, in denen der Begriff bis dahin gebraucht wurde. Deshalb wurde es bis dahin nicht wirklich untersucht. Daraufhin habe ich mich entschlossen, selbst eine wissenschaftliche Untersuchung zu dem Thema durchzuführen.

ERF Medien: Ist die Forschung heute weiter?

Elaine Aron: Ja. Es gibt mittlerweile mehr Untersuchungen zu dem Thema, die meisten davon mit Kindern. Es gibt dabei ein sehr überraschendes Ergebnis, an dem jetzt weiter geforscht wird. Nämlich, dass Kinder, die sehr sensibel sind, aber eine gute Erziehung genießen, sich in vielen Bereichen besser entwickeln als andere Kinder. Aber wenn sie keine gute Erziehung genießen oder generell eine schlechte Kindheit haben, dann entwickeln sie sich schlechter als andere Kinder, die in ähnlich schwierigen Bedingungen aufgewachsen sind. 

Erziehung und Beruf

ERF Medien: Was müssen Eltern eines hochsensiblen Kindes in der Erziehung bedenken?

Elaine Aron: Wenn ich mit hochsensiblen Erwachsenen spreche, können die alle Horrorgeschichten erzählen, die damit zusammenhängen, dass man ihre Sensibilität nicht verstanden hat. Da hochsensible Kinder sehr schnell überreizt sind, sollten sie nicht in zu vielen Gruppen und Vereinen sein. Ein hochsensibles Kind braucht mehr Ruhezeiten zu Hause. Sie sind gegenüber Kleinigkeiten viel aufmerksamer und empfindsamer.

Viele hochsensible Kinder beschweren sich darüber, dass ihre Kleidung kratzt oder dass irgendetwas komisch riecht. Worauf es aber letztlich ankommt ist, dass einem jungen Kind eine Umgebung ermöglicht, die ihrer Veranlagung, ihrem Temperament entspricht, damit es sich gut entwickeln kann.

ERF Medien: Ist es schwerer, hochsensible Kinder zu erziehen?

Elaine Aron: Die Regeln der Erziehung, die für ein nicht hochsensibles Kind funktionieren, unterscheiden sich. Oft haben Eltern ein sensibles und ein nichtsensibles Kind und sie müssen die beiden sehr unterschiedlich erziehen. Der Gedanke, dass man seine Erziehungsmethoden an die Persönlichkeit anpassen muss, ist so offensichtlich und trotzdem gibt es nur wenige Erziehungsbücher, die das berücksichtigen. Das ist natürlich verständlich. Da 80% aller Kinder nicht hochsensibel sind, hat man den Eindruck, dass die Erziehungsratgeber auch in den allermeisten Fällen funktionieren.

 Doch dann gibt es da die 20 Prozent der hochsensiblen Kinder, die so ein riesiges Potenzial haben und in deren Seelen dann – ich weiß nicht, ob ich das so hart sagen sollte – Schaden angerichtet wird. Sie sind sehr widerstandsfähig, wenn sie geliebt und gut umsorgt werden, aber  es ist so, dass ihr Potenzial ungenutzt bleibt, wenn man sie zu Duckmäusern erzieht. Dann trauen sie sich zum Beispiel nicht, ihre Kreativität auszuleben, weil sie Angst haben, dass man sie verurteilt.

ERF Medien: Welche Herausforderungen haben hochsensible Menschen im Berufsalltag. Ich kann mir vorstellen, dass zum Beispiel Meetings oder Präsentationen große Herausforderungen für sie sind.

Elaine Aron: Ich muss selbst viele Vorträge halten. Das geht, wenn man ein paar Dinge beachtet. Zuerst einmal hilft es natürlich, wenn man gut vorbereitet und selbstbewusst im Hinblick auf das Thema ist. Und man muss das Positive an solch einer Situation sehen: Hochsensible haben oft besondere Einblicke und Erkenntnisse gewonnen, die sie weitergeben können. Sie haben etwas zu sagen, über das vielleicht noch gar nicht nachgedacht haben. Außerdem können sie sehr lebendig und kreativ in ihren Vorträgen sein.

ERF Medien: Das klingt doch sehr positiv.

Elaine Aron: Das ist es auch. Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen, die man kennen muss. Es ist nämlich so, dass man in aller Regel keinen guten ersten Eindruck machen wird. Es kann sein, dass die ersten Minuten nicht so toll laufen. Wir wissen natürlich alle, dass der erste Eindruck entscheidend ist. Aber für hochsensible Menschen gilt: Bei uns ist der zweite Eindruck, den wir machen, der bessere. Wenn ich vorher weiß, dass mir meine Zuhörer am Ende meines Vortrags aus der Hand fressen, dann macht es mir nicht so viel aus, wenn die ersten Minuten nicht so toll verlaufen.

Der Grund dafür liegt darin, dass man zu viele Reize verarbeiten muss. Man befindet sich in einer neuen Situation. Da sind Menschen, die man nicht kennt. Der Raum ist einem unbekannt. Ich schlage Hochsensiblen dann in so einer Situation vor, dass sie am besten – wenn das geht – schon einmal im Vorfeld in den Raum gehen. Dort vielleicht sogar den Vortrag schon mal einüben, um ein Gefühl für die neue Situation zu kriegen. Außerdem muss man bedenken, dass Präsentationen generell sehr anstrengend sind, selbst wenn man nicht hochsensibel ist.

ERF Medien: Gibt es weitere Stärken, die hochsensiblen Menschen im Geschäftsalltag weiterhelfen?

Elaine Aron: In der Geschäftswelt ist es wichtig, Risiken abwägen zu können, bevor man eine Entscheidung trifft. Deshalb bringen Hochsensible besonders gute Leistung in einem Team, in dem offen über alle möglichen Szenarien nachgedacht wird. Sensible Menschen sehen im Laufe eines Entscheidungsprozesses Probleme oder Chancen, die andere noch nicht auf dem Radar haben. In solch einer Situation sind Hochsensible dann in der Regel die Berater, auch wenn die anderen dann die Entscheidungen treffen.

ERF Medien: Frau Aron, wir danken Ihnen für das Interview.


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Kommentare

Von Matthias M. am .

Uns Hochsensiblen sagt man ja nach,
wir würden angeblich nichts aushalten.
Dabei ertragen wir Dinge,
die für Andere gar nicht existieren!

Von Gast am .

Nur Christus alleine kann die Seele heilen.
Mir hilft nur der Blick auf das Kreuz und die Hoffnung auf das ewige Leben. Ich spreche aus Erfahrung. Auf Ärzte oder Therapeuten die Gott nicht kennen, würde ich mich nicht verlassen.

Von ChristineW am .

Ich bin sehr dankbar, vor einiger Zeit auf diesen Artikel gestoßen zu sein. Diese Information hat mir sehr geholfen, Dinge aus der Vergangenheit und mich selber besser zu verstehen und dadurch besser mit mir umzugehen. Gott kann Heilung einfach so schenken, aber meistens benutzt er doch andere Menschen oder Medizin im Prozess. Für mich kam das Wissen um HSP gerade im richtigen Moment, um freier zu werden und meinen Platz besser auszufüllen. Ich lebe in einem Bürgerkriegsland, und das bringt mehr

Von Clausi am .

Zum Fan: Wies soll ich mit diesem gut gemeinten Kommentar umgehen. Seht auch die andere Seite: Es geht nicht bloss um eine Nabelschau: Es kann einem bei uns auch die
Galle hochkommen, wenn man ungesunde Gemeindeentwicklungen sieht und nicht weiss ob man davonlaufen soll o. aushalten und aussichtslose Kommunikation zu "tätigen"!

Von Jens am .

Ich bin auch HS. Und ich denke, wenn HS und Andere Hand-in-Hamd arbeiten, dann
können auch gerade HS im Christlichen
Bereich etwas bewegen. Wo sonst klappt es noch, das man für einander da ist?
Das sollte in christlichen Gemeinden doch der Fall sein. Und das kann ja gerade die
Stärke von HS sein, wenn sie ihre eigenen Grenzen kennen.
Aber ich suche auch noch an meinen
richtigen Platz, ...

Von Nina am .

krass, ich finde mich in diesem Artikel total wieder! Es treffen echt viele Punkte auf mich zu. Ich bin auch froh, dass ich diesen Artikel gelesen habe. Ich hatte selbst eine schwere Kindheit und leide heute unter Depressionen, die auch mein Glaubensleben stark angreifen. Aber ich weiß, dass ich das Erlebte auch im positiven anwenden kann und dass Gott immer da ist, seine Gnade ist groß und unendlich weit! jesus ist der HERR

Von MatzeS am .

Solche Artikel finde ich ja immer ganz schön, da sie einem helfen, seine Anderartigkeit zu akzeptieren. Aber was hilft das alles, wenn man diese Akzeptanz nichtauch von der Gesellschaft erfährt - und noch nicht einmal einen Partner findet?

Von Petra am .

Auch Herzlichen Dank für diese Thema, ich bin so froh, die Zeilen gelesen zu haben. Beschäftige mich schon eine Weile damit und wäre froh gewesen, schon in meiner Jugend oder Kindheit damit konfrontiert worden zu sein. Schnell gerät man an den Rand, obwohl man die guten Ideen hat. Schnell steht man alleine da. Werde mein Leben auf alle Fälle danach umkrempeln. Die Zeilen passen wie Puzzlestücke in mein Leben. So löst sich auch so manche "Ungerechtigkeit". Zu dem Thema der Gefangenen kann ich mehr

Von Merry H. am .

Mir ist das alles sehr vertraut aus der Arbeit mit ADHS- und ADSBetroffenen.Am Ende sind es nur verschiedene Bezeichnungen der "Andersartigkeit".
Mich würde interessieren, ob es diesbezügliche Studien gibt.
Liebe Grüße
Merry

Von Dorothee am .

Herzlichen Dank für den guten Beitrag. Für junge Mütter ist es sehr wegweisend und empfehlendswert zu lesen. Werde diesen Buch Tipp weitergeben. Vielen Dank dem ERF für all die guten Botschaften in ganz unterschiedlichen Themenbereichen. Es war mir schon oft eine Hilfe im Alltag.

Von Heidi am .

Ich möchte mich Ihnen, liebe Christine, anschließen:"Jeder Mensch ist einzigartig mit seinen Gaben und in seiner Persönlichkeit von Gott geschaffen." Wie wunderbar!
Ihnen, ERF-Fan, möchte ich gern mitteilen, dass in den Gefängnissen und Arbeitslagern mit Sicherheit auch viele hochsensible Menschen sind. Das zeigt uns noch viel mehr, wie dringend sie unser Gebet brauchen!
Ihnen, liebes ERF-Team, möchte ich sehr herzlich für den Artikel danken. Habe mich selbst als hochsensiblen Menschen erkannt, fühle mich sehr verstanden und kann bei mir vieles nun besser einordnen.

Von christel s. am .

Gibt es auch ein Erziehungsbuch für hochsensible Kinder ?

Von Christine am .

Danke an den ERF für die Berichte über HSP und für die Buch-Tipps zu diesem Thema. Für mich wieder ein Anstoss, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Danke auch für die Leserbriefe von Silvia und Friedlinde B. Ich schließe mich ihren Gedanken und Meinungen an. Jeder Mensch ist einzigartig von Gott geschaffen. Einzigartig mit seinen Gaben, seinen Grenzen, seiner Persönlichkeit und seinem Nervenkostüm, u. a. Einzigartig gemacht ist auch jeder HSP.
Schade, ERF-Fan, für Ihre unsensiblen Kommentare.

Von Silvia am .

ich bin sehr dankbar für diesen Bericht von Fr. Dr. Aron. Es geht nicht darum, sich empfindlich anzustellen, sondern die Belastbarkeit ist bei solchen Menschen (gerade bei Menschen mit negativer Erfahrung in jungen Jahren) einfach nicht gegeben. Es ist ein Prozess, bei dem Jesus mich unterstützt und ich nach und nach durch unseren HERRN mehr Kraft bekomme und meine Potenziale erkenne. Auch ich habe üble Misshandlungen erlebt! Bevor ich Jesus angenommen habe, habe ich die Verletzungen nicht mehr

Von Friedlinde B. am .

Ja, das ist wohl wahr, das anderswo Christen ganz anderen Herausforderungen begegnen müssen und anders um Jesu willen leiden, wo es um Leben und Tod geht. Aber sind nicht auch in unserem Land Menschen "gefangen" und müssen Gewalt leiden, Handlungen an sich ertragen, die sie nicht wollen (siehe Mißbrauchsfälle). Ich sagte mal: Aber es sind auch viele gut gebildet und unbeschadet da raus gekommen. Da sagte eine gestandene Ärztin: Hätte ich sowas erdulden müssen, ich wäre daran zerbrochen. Und das mehr

Von ERF - Fan am .

Wo steht das eigentlich alles geschrieben, was man über dieses Thema hier liest? Je weniger Bibel - desto mehr Nabelschau. Was machen eigentlich "hochsensible" Christen, die in Nordkorea, im Iran oder in Eritrea in Folter-Gefängnisssen oder Arbeitslagern um Jesu willen höchste Leiden erdulden?! Leute: Lest einmal die Berichte von "Open Doors" und seid weniger empfindlich und viel mehr dankbar!

Von Esther am .

Danke Heike für den Tipp mit dem Artikel- es ist richtig gut zusammengefasst die Last und Freude die unter HSP da ist.
Für mich war das Buch von Frau Aron auch vor Jahren das AHA-Erlebnis.
Es tut gut einfach zu wissen, so ist es und wie gehe ich am besten damit um- genauso wenig wie ein Schwarzer plötzlich weiß werden kann, kann ja einer mit HSP auch nicht aus seiner Haut.
Es erfordert einfach auch den guten Umgang mit sich selbst- dann können die positiven Inhalte einfach auch zum Tragen mehr

Von Heike am .

Wieder ein sehr guter Bericht über HS, der mir in meiner Gemeindearbeit Ängste nimmt und zwar dadurch, daß ich nun weiß: es ist alles "okay" so, wie ich es fühle.
Bei Wikipedia gibt es ebenfalls einen sehr guten Artikel über HS:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t
Er entspricht in Kürze dem Buch von Parlow.


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