/ Das Gespräch
Vom buddhistischen Mönch zum christlichen Pastor
Pastor Peter Thein über seine Bekehrung und das Leben von Christen in Myanmar.
Myanmar, das frühere Birma, ist seit vielen Jahren immer wieder in den Schlagzeilen. Das Land, das sich am Golf von Bengalen erstreckt, hat 1948 seine Unabhängigkeit von der britischen Krone erlangt. Seit 1962 hat das Militär das Sagen in Myanmar. Lediglich von 2011 bis 2021 hat es eine demokratische Regierung gegeben. Dann hat das Militär durch einen Putsch die Macht wieder an sich gerissen. Seit fünf Jahren herrscht ein Bürgerkrieg im Land. Weshalb das Auswärtige Amt vor Reisen nach Myanmar warnt. Von den Unruhen und den instabilen Verhältnissen ist auch die christliche Minderheit in Myanmar betroffen. Zusätzlich kommen noch Einschränkungen der Religionsfreiheit, die offiziell garantiert wird. Doch im traditionell buddhistisch geprägten Myanmar haben Christen keinen leichten Stand. Nur rund zehn Prozent der etwa 56 Millionen Einwohner Myanmars sind Christen. Besonders Konvertiten, die vom Buddhismus zum Christentum wechseln sehen sich Repressionen ausgesetzt. Zu ihnen zählt auch Pastor Peter Thein. Der ehemalige buddhistische Mönch hat Theologie studiert und ist seit vielen Jahren als christlicher Missionar in Myanmar aktiv. Unterstützt wird er von Deutschland aus durch die Hilfsaktion Märtyrerkirche, die sich für verfolgte Christen weltweit einsetzt. Im Gespräch mit Horst Kretschi erzählt Pastor Peter Thein von seiner Lebensgeschichte und die Situation der Christen in Myanmar.
© Ruth Schneider / ERF
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