Navigation überspringen

/ Aktuelles vom Tag

"Uffrur und Empörung!” - Der Bauernkrieg, ein Medienereignis

Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann (Göttingen) über die Lehren, die wir 500 Jahre danach aus dem Bauernkrieg ziehen können.

Heute ist Freiheit in Deutschland im Grundgesetz verankert, von den meisten wird sie als Selbstverständlichkeit gesehen. Im Jahr 1525 blüht die Idee von mehr Freiheit nur ein paar Monate. Ermutigt von den umwälzenden Gedanken der Reformation, erheben sich einzelne Gruppen von Bauern in Mittel- und Süddeutschland gegen die Ausbeutung durch Adel und Kirche. Die Rache der Obrigkeit ist fürchterlich. Die aufständischen Bauern werden an verschiedenen Orten „niedergemacht“. Die Zahl der Todesopfer wird auf 70.000 bis 100.000 geschätzt. Prof. Dr. Dr. H.c. Thomas Kaufmann sagt, ohne die Medien wären die Auswirkungen dieses Krieges niemals so weitreichen gewesen.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bitte beachten Sie beim Schreiben Ihres Kommentars unsere Netiquette.