/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Schuldnerberatung
Gedanken von Annegret Schneider über Kolosser 2,14.
Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet.
Endlich schuldenfrei! Wer das von sich sagen kann, hat vermutlich einen langen und steinigen Weg hinter sich. Denn Schulden, wenn sie erst einmal da sind, sind schlimmer als Sekundenkleber. Sie haften fest und man muss sich anstrengen, um sich davon zu befreien. Die Häuslebauer können davon ein Lied singen.
Doch wie steht es mit anderen Schulden – oder mit der Schuld, die man im Lauf des Lebens auf sich lädt? Hier eine Lüge, da eine üble Nachrede, dort eine Unversöhnlichkeit, Streit, Zank, Neid – ergänzen Sie selbst die Liste mit den Dingen, die Sie aus Ihrem Alltag kennen. Auch das kann sich hartnäckig festsetzen. Ist nur schwer oder gar nicht aus der Seele und den Gedanken wegzubekommen. Ganz übel.
Genau dieses Dilemma spricht der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Kolossä an. Er kennt die Probleme seiner Geschwister im Glauben: Zwar wissen sie von der Vergebung, die Jesus Christus ihnen anbietet, aber offenbar zweifeln sie trotzdem immer wieder daran, dass sie ihre Sünden wirklich bei ihm loswerden können.
Deswegen betont Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Kolossä, in Kapitel 2 Vers 14: Gott hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn aufgehoben und an das Kreuz geheftet. Kolosser 2,14 (LUT 2017)
In anderen Worten: Bringt das, was euch belastet, zu Jesus. Er hat am Kreuz die Schuld gesühnt und Vergebung dafür erwirkt. Dann könnt ihr sicher sein, dass Eure Schuld ausgelöscht ist.
Das nenne ich mal eine Schuldnerberatung!
Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Toller Impuls!!