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/ Herz + Mund

„Mitten im Leben“

Martin Buchholz kommentiert ein Lied aus der Reihe „HERZ+MUND“.

Ja! Ich könnte mir das Leben auch ohne Gott erklären. Und jede Liebeserklärung, jeden Kuss und die Umarmung nach dem Streit für ein rein biologisches Wechselspiel von Hormonen und Botenstoffen halten. Doch immer noch vertraue ich darauf, dass Gott selbst die Quelle des Lebens und das Geheimnis der Liebe ist.

Ja! Ich könnte mir das Universum mit seinem winzig kleinen Planeten Erde auch ohne Gott vorstellen. „Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume erschreckt mich“, hat Blaise Pascal schon vor 350 Jahren gesagt. Doch immer noch höre ich, wie Gottes Stimme das Schweigen bricht und sagt: „Fürchte dich nicht! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“

Ja! Ich könnte mir die Option des Göttlichen aufheben zur Erklärung der allerletzten Rätsel zwischen Himmel und Erde, die unsere Wissenschaft noch immer nicht überzeugend klären kann. Aber „Gott ist kein Lückenbüßer. Nicht erst an den Grenzen unsere Möglichkeiten, sondern mitten im Leben muss Gott erkannt werden“, meinte schon Dietrich Bonhoeffer, der mutige Theologe und Widerstandskämpfer gegen die Nazis.

Und manchmal erahne ich leise, wie er es meinte. Denn wohin ich auch gehe, Gott ist schon da. Auch wenn ich sie nur viel zu selten erkenne, die Gottesmomente, die für dich und mich vom Himmel fallen.

Der Song zum Impuls

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