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Kriegsdienstverweigerer in Uniform

DDR-Geschichte: 60 Jahre „Bausoldaten“

Sie verweigerten den „Dienst an der Waffe“, waren aber trotzdem militärischem Drill und Schikanen ausgesetzt: die „Bausoldaten“ in der ehemaligen DDR. Im September 1964 führte das SED-Regime widerwillig den „Wehrdienst ohne Waffe“ ein. Eingesetzt waren die Bausoldaten in militärischen Einrichtungen, aber auch im Braunkohletagebau oder in der Chemieindustrie. Sie galten als potenzielle Staatsfeinde; eine berufliche Karriere war für sie in der Regel ausgeschlossen. Unter dem Dach der Kirche knüpften sie Netzwerke und wurden zu einer Triebfeder der kirchlichen Friedensbewegung, die entscheidend zum Mauerfall 1989 beigetragen hat.

Anlässlich von „60 Jahre Bausoldaten“ erinnert EKD-Friedensbeauftragter Friedrich Kramer daran, dass Bausoldaten dafür einstanden, „dass es eine Alternative zur Waffe in der Hand gibt“. Mit Blick auf die aktuellen Konflikte sei es wichtig, sich immer wieder an diese Alternative zu erinnern. Im Gespräch mit ERF-Moderatorin Christine Hauwetter wirft ERF-Reporterin Regina König einen Blick zurück.

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