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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jesus ist der Retter

Horst Kretschi über Apostelgeschichte 2,22-24.

Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth*, von Gott unter euch ausgewiesen durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst – diesen Mann, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Ungerechten ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Den hat Gott auferweckt und hat ihn befreit aus den Wehen des Todes, denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde.

Apostelgeschichte 2,22-24

Heute ist Ostern, ein Tag zum Freuen! Jesus ist auferstanden. Gott hat seinen Sohn nicht dem Tod überlassen, sondern hat ihn zum Leben erweckt. Auf allen Kontinenten, in Millionen von Städten und Dörfern wird genau das heute in Ostergottesdiensten verkündet.

Die allererste öffentliche Osterpredigt hat der Apostel Petrus vor fast 2000 Jahren gehalten. Erfüllt vom Heiligen Geist spricht er zu Menschen in Jerusalem. Diese Predigt wurde zwar nicht, wie heute die Osterpredigt des Papstes, weltweit ausgestrahlt und von Milliarden von Menschen verfolgt, aber sie hat dennoch vermutlich viel mehr Einfluss auf die Christenheit gehabt als jede andere Osterpredigt in den folgenden 2000 Jahren. Zu finden ist die Predigt des Petrus in der Apostelgeschichte. Dort steht: 

„Hört her, ihr Leute von Israel! Wie ihr alle wisst, hat Jesus aus Nazareth in Gottes Auftrag mitten unter euch mächtige Taten, Zeichen und Wunder gewirkt. Ja, Gott selbst hat durch diesen Mann gehandelt und ihn so euch gegenüber als seinen Gesandten bestätigt. Aber Jesus wurde durch Verrat an euch ausgeliefert, und ihr habt ihn mit Hilfe der Römer, die nichts von Gottes Gesetz wissen, ans Kreuz genagelt und umgebracht. Doch genau das hatte Gott geplant. Er wusste, was geschehen würde. Diesen Jesus hat Gott auferweckt und damit die Macht des Todes gebrochen“ (Apostelgeschichte 2, 22-24).

Viele Menschen, die Petrus hörten, haben von diesem Tag an, an Jesus geglaubt. So ist die erste christliche Gemeinde entstanden. Was an Pfingsten gefeiert wird. Was Petrus da predigt ist bis heute das Fundament, auf dem die weltweite christliche Gemeinde bestehen. Der Glaube an die Auferstehung ist ihr Ursprung und ihr Kern. Dieser Glaube ist auch der Grund der Freude und der Hoffnung. Jesus Christus ist auferstanden, er hat den Tod überwunden, etwas anderes gibt es heute nicht zu verkünden. Etwas anderes muss auch nicht verkündet werden.

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Kommentare (1)

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Irene H.-M. /

Guten Morgen Herr Kretschi,
"Gott hat seinen Sohn nicht dem Tod überlassen"... was für berührende, treffende Worte! Herzlichen Dank, ich schätze Ihre Inputs sehr.
Am heutigen Morgen unterstreicht mehr