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/ Lied der Woche

In den Sand geschrieben (4/7)

Jesus schreibt in den Sand: Krís Madarász beschreibt einen besonderen Raum für Vergebung.

Die Sendung ist noch 27 Tage verfügbar. Aus rechtlichen Gründen wird der Download nicht angeboten.

„In den Sand geschrieben" – so heißt das Lied der Woche. Der Frankfurter Musiker Krís Madarász hat den Song aus dem Ungarischen ins Deutsche übertragen.

Seine Familie hat Wurzeln in Ungarn, und die starken Bilder aus dem Song begleiten ihn schon seit vielen Jahren. Gerade der Refrain erinnert Krís Madarász an eine dramatische Szene aus der Bibel – eine Begegnung zwischen Jesus und einer Frau in einer absoluten Ausnahmesituation: „Man weiß ja nicht genau, was da passiert ist, aber da wird diese Frau von einem wütenden Mob fast gesteinigt, die angeblich beim Ehebruch ertappt worden war. Und was macht Jesus? Er verurteilt diese Frau nicht. Er kniet sich hin, schreibt irgendwas Geheimnisvolles in den Sand, auf den Boden, und eröffnet einen Raum für Vergebung. Und es endet mit: ‚Wenn die Leute dich hier nicht verurteilen, dann verurteile ich dich auch nicht.'

Mitten in einer maximal aufgeheizten Stimmung schafft Jesus mit ein paar Worten einen Raum zum Nachdenken. Was für ein bemerkenswertes Wunder.

Live-Version von „in den Sand geschrieben“

 

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