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/ Lied der Woche

In den Sand geschrieben (3/7)

Krís Madarász schafft mit zerbrechlichen Klängen Raum für Schmerz, Heilung und Vergebung.

Die Sendung ist noch 27 Tage verfügbar. Aus rechtlichen Gründen wird der Download nicht angeboten.

Der Titel des Songs, den Sie gerade hören, lautet „In den Sand geschrieben". Gesungen wird er von Krís Madarász, komponiert und ursprünglich getextet hat ihn der ungarische Musiker Pintér Béla.

Der Song startet ruhig, fast zerbrechlich. Erinnert haben mich gerade die ersten Klänge an die atmosphärischen Balladen von Sting aus den 80ern, wie „Shape of My Heart" oder „Fragile". Diese ätherische Qualität kommt nicht von ungefähr, wie Sänger und Übersetzer Krís Madarász mir verraten hat:

„Dieser Song ‚In den Sand geschrieben' lässt musikalisch viel Raum. Er ist ziemlich reduziert, er lebt von dieser fast schwebenden Atmosphäre. Da sind die Nylongitarren, die Melodica. Genau das war mir in der Aufnahme wichtig, dass diese Zerbrechlichkeit zum Ausdruck kommt und Schmerz. Es geht ja um diese ganz tiefen Themen: Verletzungen, die mir zugefügt worden sind, Vergebung, die Frage: Wie kann ich vergeben, wenn mir Unrecht geschehen ist, das Ringen darum, vergeben zu wollen, vergeben zu sollen, loszulassen, nicht zuzulassen, dass sich Bitterkeit im eigenen Herzen festsetzt – das sind Themen, die gehen tief und die muss man behutsam anschauen. Und mir war es ein Anliegen, dass auch die Musik diese Behutsamkeit ausdrückt, dass sie einen Raum öffnet – nicht so sehr Appelle, du musst jetzt vergeben, sondern dass man gerade, wenn man diese schweren Themen anpackt, auch klanglich zum Ausdruck bringt: Das soll hier ein Raum sein, wo etwas Heilsames geschieht."

Live-Version von „in den Sand geschrieben“

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