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Focus Jesus (4/9)
Versöhnung und Leiden / Fake News im Glauben
Eberhard Jung behandelt Kolosser 1,24ff und das Thema Leiden als Wesensmerkmal der Nachfolge Jesu. In fünf Beobachtungen entfaltet er die Radikalität der Nachfolge, Leiden als Teil des Glaubens, die Bereitschaft zu Mühe und Kampf, das Spannungsfeld zwischen Leiden und dogmatischer Korrektheit sowie die Weisheit und Erkenntnis in Christus.
Stephanie Mittelbach schlägt das zweite Kapitel des Kolosser-Briefs (Kolosser 2) auf und widmet sich dem Thema Irrlehre/Fake News. Sie zeigt, wie leicht sich Menschen von Nebensächlichkeiten ablenken lassen und worauf es im Glauben wirklich ankommt: Jesus als Maßstab und Grundlage. Drei Warnungen Jesu werden von ihr entfaltet: vor falschen Erlösern, vor schädlichen Inhalten und Menschengeboten sowie vor Heuchelei.
Die Ansprache von Eberhard Jung als Video:
Die Ansprache von Stephanie Mittelbach als Video:
Ergänzend zum Thema:
129. Allianzkonferenz - Im Gespräch: Reinhardt Schink, Eberhard Jung und Stefanie Mittelbach
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
Lieber Tobias K., in dem Vortrag von Stephanie Mittelbach geht es darum, dass Christen anderen Leuten auf dem Weg zum Glauben nicht unnötige Hindernisse in den Weg legen sollten. Als biblisches … mehrBeispiel wird der Apostel Paulus genannt, der sich vehement dagegen ausspricht, dass sich nichtjüdische Männer beschneiden lassen müssen, bevor sie Christen werden (Apg 15; Kol 2,11-12). Des Weiteren weist Frau Mittelbach darauf hin, dass sich Jesus nicht nur mit tugendhaften Menschen, sondern auch mit "Zöllnern und Sündern" abgegeben hat (Mk 2,15-17).
An der von Ihnen kritisierten Stelle bei 18:49 spielt Frau Mittelbach mit dem modernen Begriff "woke". In ihren Worten haben sich die Pharisäer darüber beschwert, dass sich Jesus zu "woke", also zu "achtsam" und zu "rücksichtsvoll" gegenüber den Zöllnern und Sündern verhält. Das bringt es meines Erachtens genau auf den Punkt. (Die Begriffe "woke" und "wokeness" werden heute sehr unterschiedlich verwendet. Deshalb sollte man sie nicht leichtfertig mit einer "bösartigen Ideologie" in Verbindung bringen.)
An der zweiten von Ihnen kritisierten Stelle bei 23:07 appelliert Stephanie Mittelbach, sich in die Situation von Menschen hineinzuversetzen, von denen eine radikale Lebenswende verlangt wird. Wenn beispielsweise von einem homosexuellen Menschen erwartet wird, dass er sich von seinem gleichgeschlechtlichen Partner trennt, dann ist das nicht weniger schmerzhaft, als würde man es von zwei heterosexuellen Menschen verlangen.
Die Frau Mittelbach meint Jesus wäre damals gegenüber den Pharisäern liberal woke gewesen. Minute 18:49. Sie heißt damit insgeheim diese bösartige Ideologie für gut.Ab Minute 23:07 wird … mehrHomosexualität für richtig gehalten. Ich bin entsetzt. Dabei hat sie doch den Text aus Kolosser , wo vor Irrlehren gewarnt wird, als Thema. Es ist nicht zum aushalten.