/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Endlich frei!
Gedanken von Wolf-Dieter Kretschmer über den Bibeltext Römer 8,12.
So sind wir nun, liebe Brüder und Schwestern, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben.
Manchmal gerate ich mit dem Auto in Spurrillen. Je nach Zustand der Straße sind sie so tief, dass ich das Steuerrad loslassen kann. Das Auto folgt von allein dem Straßenverlauf!
Genauso ist das mit tief eingeschliffenen Gewohnheiten, fällt mir auf.
Ich lasse mich, ohne nachzudenken, zu etwas hinreißen, was ich eigentlich nicht will. Das kann ein unbedachter Kommentar sein oder selbstsüchtige Gewohnheiten. Meistens ärgere ich mich anschließend, weil ich es hätte besser wissen müssen. Trotzdem tappe ich regelmäßig in die selbe Falle.
Der Apostel Paulus erinnert vergessliche und scheinbar unverbesserliche Leute wie mich im Römerbrief daran, dass es auch anders geht. Er schreibt:
Ihr seid nicht mehr dazu gezwungen, euch von den Wünschen eurer menschlichen Natur beherrschen zu lassen. Römer 8, Vers 12 NLB
In seinem zweiten Brief an die Christen in Korinth erklärt Paulus, warum das so ist. Er schreibt: Wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen! 2. Korinther 5, Vers 17
Das ist einer der erstaunlichen Aspekte des christlichen Glaubens. Gottes Geist wohnt in mir. Durch seine Kraft werde ich ein neuer Mensch. Dieses neue Leben ermöglicht es mir, eingeschliffene Gewohnheiten zu überwinden und anders zu leben, nämlich aus Gottes Kraft.
© Ruth Schneider / ERF
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